Stinkende Pflanzen im Garten: Erfahren Sie mehr über häufig vorkommende Pflanzen, die unangenehm riechen

Wenn die meisten Menschen an Pflanzen denken, stellen sie sich ein Feld voller duftender Blumen oder einen Garten voller aromatischer Kräuter vor. Aber was ist mit den anderen – den stinkenden Pflanzen? Obwohl stinkende Pflanzen in Gärten eher selten sind, gibt es einige wenige, die eine interessante Bereicherung für die Landschaft darstellen und gleichzeitig einen stechenden Geruch verströmen. Diese häufig vorkommenden stinkenden Pflanzen sind nicht unbedingt miteinander verwandt, aber sie haben einen gemeinsamen Zweck hinter ihrem unbestreitbar üblen Geruch.

Warum manche Pflanzen schlecht riechen

Wenn wir an Bestäuber denken, denken wir gerne an Schmetterlinge und Bienen – diese Insekten werden von süßen Düften angezogen und bevölkern oft Gärten, in denen es viele duftende Blumen gibt. Die weniger bekannten Bestäuber wie Fliegen und Käfer erfüllen eine ebenso wichtige Funktion für eine kleine Untergruppe von Pflanzen. Diese Pflanzen verströmen einen schrecklichen Geruch, der nach verdorbenem Fleisch oder Fäkalien riechen kann. Sie tragen auch fleischige Blüten, die mit Haaren bedeckt sein können, um ihren Bestäubern den Eindruck von verwesendem Fleisch zu vermitteln. Stinkende Pflanzen sind in amerikanischen Gärten eher selten anzutreffen, aber in den meisten Fällen muss man sie erst einmal einladen, da sie auf anderen Kontinenten meist wild wachsen. Einige wenige, wie die Pfeifenblume, der Stinkkohl, die Maiblume und die Drachenwurz, können je nach Standort gelegentlich auftauchen.

Arten von stinkenden Gartenpflanzen

Die übelriechendsten Pflanzen werden kaum in großem Umfang angebaut, obwohl viele davon als Neuheiten in Gewächshäusern und subtropischen Gegenden beliebt sind. Die als Seesternblume bekannten Sukkulenten gehören zur Familie der Wolfsmilchgewächse und sind möglicherweise die beliebteste Wahl auf der Liste der übelriechenden Pflanzen. Auch die Aronstabgewächse haben einige Stinker hervorgebracht, darunter die riesige Leichenblume. Diese beliebte Pflanze in botanischen Gärten gilt allgemein als die größte Blume, aber die „Blume” ist eigentlich ein zusammengesetzter Blütenstiel mit einer schützenden Hülle. Das Bemerkenswerte an Leichenblumen ist nicht die Größe der Blüte, sondern ihre Seltenheit – es kann ein Jahrzehnt oder länger dauern, bis eine einzelne Blume erscheint. Die Voodoo-Lilie ist eine enge Verwandte der Leichenblume und taucht manchmal in Katalogen und Landschaften auf. Diese Blume ist genauso stechend wie die Leichenblume. Wenn Sie sich also entscheiden, sie zu pflanzen, achten Sie darauf, dass sie nicht in der Nähe von Fenstern und Terrassen steht. Es ist verlockend, Ihren stinkenden Garten zu zeigen, aber Freunde und Familie sind vielleicht nicht so botanisch aufgeschlossen, wie Sie es sich erhofft hatten, als Sie diese Stinker gepflanzt haben.

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