
Der Klimawandel ist derzeit in den Nachrichten sehr präsent. Möglicherweise haben Sie auch mit Veränderungen in Ihrem eigenen Garten zu kämpfen, die auf den globalen Klimawandel zurückzuführen sind. Lesen Sie weiter, um mehr über das Gärtnern im Klimawandel zu erfahren.
Hat der Klimawandel Auswirkungen auf Gärten?
Hat der Klimawandel Auswirkungen auf Gärten? Ja, das hat er, und es ist wichtig zu lernen, wie man den Klimawandel im Garten erkennt, damit Sie Maßnahmen ergreifen können, um Ihren Pflanzen bei der Anpassung zu helfen. Man könnte leicht annehmen, dass der Klimawandel irgendwo weit weg stattfindet. Aber in Wahrheit findet er überall statt, sogar in Ihrem Garten.
Wie man den Klimawandel im Garten erkennt
Die durch den Klimawandel verursachten Wetterveränderungen führen zu Störungen der natürlichen Normen, sogar in Ihrem Garten. Bevor Sie sich mit den durch den Klimawandel verursachten Veränderungen im Garten befassen können, müssen Sie lernen, die Probleme zu erkennen.
Aber wie erkennt man die Auswirkungen des Klimawandels im Garten? Das ist nicht einfach, da sich der Klimawandel in verschiedenen Regionen unterschiedlich auswirkt.
Wenn sich das Weltklima verändert, versuchen Pflanzen, sich an die neuen Bedingungen anzupassen. Das kann bedeuten, dass Pflanzen in sich erwärmenden Gebieten früher blühen und Frostopfern zum Opfer fallen. Oder dass Pflanzen wie Apfelbäume, die bestimmte Kältestunden benötigen, um Früchte zu tragen, ihre Blütezeit verschieben.
Es kann auch auf Probleme mit Bestäubern hinweisen, da die Insekten und Vögel, die die Blüten einer Pflanze bestäuben, möglicherweise zur falschen Zeit eintreffen.
Dies kann für Arten, die auf Fremdbestäubung angewiesen sind, ein noch größeres Problem darstellen. Die Blütezeiten der beiden Arten sind möglicherweise nicht mehr gleichzeitig, und die Bestäuber sind möglicherweise nicht mehr vorhanden.
Möglicherweise bemerken Sie auch andere klimatische Veränderungen in Ihrem Garten, wie z. B. die Art und Menge der Niederschläge in Ihrer Region. In einigen Gebieten fällt mehr Regen als üblich, in anderen weniger. Im Nordosten der Vereinigten Staaten beispielsweise beobachten Gärtner mehr Regen. Dieser fällt in kurzen, heftigen Schauern, zwischen denen es trocken bleibt. Diese Wetterveränderung führt zu Abfluss von Mutterboden während der Regenfälle sowie zu verdichtetem Boden. Darauf können kurze Dürreperioden folgen.
In anderen Teilen des Landes fällt weniger Regen, sodass die Bundesstaaten mit zunehmender Dürre rechnen müssen.
Gärtnern im Klimawandel
Unabhängig davon, wo Sie sich befinden, müssen Sie sich wahrscheinlich mit Veränderungen im Garten auseinandersetzen. Sie können den Klimawandel nicht alleine aufhalten, aber Sie können Ihren eigenen CO2-Fußabdruck reduzieren und Ihren Pflanzen helfen, unter den neuen Wetterbedingungen zu überleben.
Zunächst können Sie den Wasserverbrauch in Ihrem Garten reduzieren. Dies ist bei heißem, trockenem Wetter sehr wichtig.
Die Schlüsselwörter hierbei sind Mulch, um die Feuchtigkeit zu speichern, Regentonnen, um Wasser aufzufangen, und Tropfbewässerung, um das Wasser genau dorthin zu leiten, wo es gebraucht wird.
Eine weitere Methode, um mit den Veränderungen im Garten umzugehen, besteht darin, verstärkt zu kompostieren. Geben Sie Küchen- und Gartenabfälle auf den Komposthaufen. Allein durch die Kompostierung dieser Abfälle reduzieren Sie Ihre Kohlenstoffbelastung, insbesondere das starke Treibhausgas Methan. Darüber hinaus kann Kompost anstelle von chemischen Düngemitteln verwendet werden, um Ihren Boden anzureichern.
Das Pflanzen von Bäumen ist eine weitere Möglichkeit, den Klimawandel im Garten zu bekämpfen. Bäume absorbieren Kohlenstoff (CO2) aus der Atmosphäre, was für alle von Vorteil ist. Schatten spendende Bäume helfen Ihrem Haus, im Sommer ohne Klimaanlagen kühl zu bleiben.




