
Wenn Sie in einer gemäßigten Klimazone leben und eine exotischere Hängepflanze ausprobieren möchten, sollten Sie es einmal mit der Himalaya-Laternenpflanze versuchen. Was ist eine Himalaya-Laterne? Diese einzigartige Pflanze hat wunderschöne rote bis rosa Blüten, aus denen hübsche lavendelfarbene bis violette Beeren entstehen, die an ihre Verwandte, die Blaubeere, erinnern. Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wie Sie diese Pflanze anbauen können.
Was ist eine Himalaya-Laternenpflanze?
Die Himalaya-Laternenpflanze (Agapetes serpens) gehört zur Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae). Sie stammt aus dem kühlen Himalaya und wächst als immergrüner Strauch. Sobald sie sich etabliert hat, ist sie trockenheitstolerant und verträgt für kurze Zeit auch niedrige Temperaturen bis zu -5 °C. (-6 °C).
Die Pflanze bildet an ihrer Basis eine große holzige Knolle aus. Lange, gewölbte Zweige mit einer Länge von 1 bis 1,5 m entspringen aus ihrer caudexartigen Basis. Diese zarten Zweige sind mit dünnen, grün bis rot gefärbten Blättern gesäumt, die durch rote, röhrenförmige Blüten ergänzt werden, die zusätzlich mit hellroten Chevrons verziert sind. Diese leuchtend roten Blüten geben der Pflanze ihren Namen, da sie chinesischen Laternen ähneln.
Wie man Himalaya-Laternenpflanzen züchtet
Himalaya-Laternen sind winterhart bis zur USDA-Zone 7. Sie halten Temperaturen in den Ausläufern des Himalaya von 0 bis 27 °C (32 bis 80 °F) stand.
Die Pflanze gedeiht sowohl in der Sonne als auch im Schatten, verträgt jedoch in küstennahen Gebieten mit kühleren Temperaturen mehr Sonne.
Der hängende Wuchs eignet sich gut für Blumenampeln. Die Pflanze kann auch als Epiphyt ohne Erde kultiviert werden. Pflanzen sollten in feuchter, gut durchlässiger Erde mit leicht saurem pH-Wert wachsen.
Pflege von Himalaya-Laternenpflanzen
Schützen Sie Ihre Laternenpflanzen vor der heißen Nachmittagssonne, indem Sie sie im Innenbereich oder unter Bäumen aufhängen.
Die Pflanzen schätzen zwar etwas Feuchtigkeit, stehen aber nicht gerne im Wasser. Wenn Sie sich bezüglich der Bewässerung unsicher sind, gehen Sie lieber auf Nummer sicher und halten Sie die Pflanze eher trocken, da der caudexartige Stamm der Pflanze zusätzliche Feuchtigkeit liefert.




