
Was ist Rosinweed? Rosinweed (Silphium integrifolium) ist eine sonnenblumenähnliche Wildblume, die nach dem klebrigen Saft benannt ist, der aus abgeschnittenen oder gebrochenen Stielen austritt. Diese fröhliche Pflanze gehört zur Familie der Asteraceae, ebenso wie Gänseblümchen, Chrysanthemen, Sonnenblumen, Ringelblumen und Löwenzahn. Der Anbau von Rosinweed-Pflanzen könnte nicht einfacher sein. Lesen Sie weiter, um mehr über den Anbau von Rosinweed in Gärten zu erfahren.
Ist Rosinweed ein Unkraut?
Rosinweed ist eine aggressive Pflanze, die sich durch Samen und in geringerem Maße durch unterirdische Rhizome verbreitet. Die Pflanze sollte nicht zusammen mit kleineren, weniger kräftigen Pflanzen gepflanzt werden, gedeiht aber gut, wenn sie Platz zum Ausbreiten hat, z. B. in einem Wildblumengarten, auf einer Prärie, einer Wiese oder einem anderen Gebiet, wo sie sich frei ausbreiten kann.
Informationen zur Rosinweed-Pflanze
Rosinweed ist in weiten Teilen Nordamerikas heimisch und dank ihrer langen, kräftigen Wurzeln, die tief in den Boden reichen, winterhart und trockenheitstolerant. Von Mitte des Sommers bis zum Herbst erscheinen leuchtend gelbe Blüten. Rosinweed in Gärten zieht eine Reihe von nützlichen Bestäubern an und wird auch von Vögeln und Schmetterlingen geschätzt. Obwohl Rosinweed eine Höhe von bis zu 2 m erreichen kann, bleibt das Wachstum in der Regel bei 1 m begrenzt.
Rosinweed-Pflanzen anbauen
Rosinweed gedeiht in durchschnittlichen, gut durchlässigen Böden, verträgt aber auch schwierige Bedingungen wie Sand, Kies und Lehm. Obwohl Halbschatten akzeptabel ist, werden Sie mehr Blüten sehen, wenn die Pflanze der vollen Sonne ausgesetzt ist. Seien Sie geduldig, wenn Sie Rosinweed-Pflanzen aus Samen ziehen, da es einige Zeit dauern kann, bis sich die Pflanzen vollständig etabliert haben, aber sobald sie sich etabliert haben, wachsen sie schnell. Dank ihrer robusten Stängel fällt Rosinweed selten um und benötigt nur selten eine Stütze.
Tipps zur Pflege von Rosinweed
Gießen Sie Rosinweed regelmäßig, bis sich die Wurzeln etabliert haben. Danach benötigt die Pflanze nur wenig Feuchtigkeit. Verwenden Sie keinen Dünger, es sei denn, Ihr Boden ist sehr karg oder das Wachstum ist langsam. Ist dies der Fall, geben Sie im Frühjahr eine geringe Dosis eines ausgewogenen Düngers. Sobald sich das Rosinweed etabliert hat, lassen Sie es am besten ungestört. Pflanzen mit langen Pfahlwurzeln vertragen in der Regel keine Teilung. Rosinweed wird selten von Schädlingen oder Krankheiten befallen.




