
Es gibt zwei Pflanzen, die als Wasserkastanienpflanzen bezeichnet werden: Eleocharis dulcis und Trapa natans. Die eine gilt allgemein als invasiv, während die andere angebaut und in einer Reihe von asiatischen Gerichten und Pfannengerichten verzehrt werden kann. Lesen Sie weiter, um mehr über diese Wasserkastanienpflanzen zu erfahren.
Fakten über Wasserkastanien
Trapa natans, manchmal auch „Jesuiten-Nuss” oder „Wasser-Kaltropfen” genannt, ist eine Wasserpflanze mit riesigen schwimmenden Blättern, die in Teichen wächst. Sie wird in China angebaut und häufig in der chinesischen Küche verwendet, in geringerem Umfang auch in Südeuropa und Asien. Diese Art gilt in den meisten Gebieten als invasiv. E. dulcis wird ebenfalls vor allem in China in Teichen angebaut, und die essbaren Knollen werden dann als Nahrungsmittel geerntet. Diese Wasserkastanienpflanzen gehören zur Familie der Seggen (Cyperaceae) und sind echte Wasserpflanzen, die nur im Wasser wachsen. Im Hauptteil dieses Artikels konzentrieren wir uns auf den Anbau dieser Art von Wasserkastanienpflanzen. Eine weitere Besonderheit der Wasserkastanie ist ihr Nährstoffgehalt: Wasserkastanien haben einen relativ hohen Zuckergehalt von zwei bis drei Prozent und enthalten 18 Prozent Stärke, vier bis fünf Prozent Eiweiß und sehr wenig Ballaststoffe (1 Prozent). Diese knackigen Köstlichkeiten haben eine Reihe anderer gebräuchlicher Namen, wie zum Beispiel: Wassernuss, Pferdehuf, Matai, Hon Matai, Kweilin Matai, Pi Chi, Pi Tsi Sui Matai und Kuro-Kuwai.
Was ist eine Wasserkastanie?
Wasserkastanien sehen aus wie andere Wasserpflanzen mit vier bis sechs röhrenartigen Stielen, die 1 m über die Wasseroberfläche hinausragen. Sie werden wegen ihrer 2,5 bis 5 cm langen Rhizome angebaut, die ein knackiges weißes Fruchtfleisch haben und wegen ihres süßen, nussigen Geschmacks geschätzt werden. Die Knollen sehen ein wenig wie Gladiolenknollen aus und haben eine schmutzig-braune Farbe. Sie sind sowohl in vielen asiatischen Küchen als auch kulturell äußerst geschätzte Zutaten. Man findet sie nicht nur in Pfannengerichten, wo sie dank des in den Knollen enthaltenen Hemicelluloses ihre knackige Konsistenz behalten, sondern auch in süßen Getränken oder Sirups. Wasserkastanien werden in der asiatischen Kultur auch für medizinische Zwecke verwendet.
Kann man Wasserkastanien anbauen?
Wasserkastanien werden hauptsächlich in China angebaut und in die Vereinigten Staaten und andere Länder importiert. In den USA wurden nur selten Versuche unternommen, sie anzubauen; in Florida, Kalifornien und Hawaii wurde dies jedoch mit begrenztem kommerziellem Erfolg versucht. Wasserkastanien benötigen eine kontrollierte Bewässerung und 220 frostfreie Tage, um ihre Reife zu erreichen. Die Knollen werden 10 bis 13 cm tief in den Boden gepflanzt, mit einem Abstand von 76 cm in Reihen, und dann wird das Feld einen Tag lang geflutet. Danach wird das Feld entwässert und die Pflanzen können wachsen, bis sie eine Höhe von 31 cm erreicht haben. Dann wird das Feld erneut geflutet und bleibt dies während der Sommersaison. Die Knollen erreichen ihre Reife im Spätherbst, wobei das Feld 30 Tage vor der Ernte entwässert wird. Wasserkastanien können nicht in Sumpf- oder Marschland wachsen, es sei denn, es gibt Gräben oder Deiche, um den Wasserstand zu kontrollieren. Damit bekommt die Frage „Kann man Wasserkastanien anbauen?“ eine etwas andere Bedeutung. Es ist unwahrscheinlich, dass Hobbygärtner beim Anbau von Wasserkastanien viel Erfolg haben werden. Aber verzweifeln Sie nicht. Die meisten Lebensmittelgeschäfte jeder Größe führen Wasserkastanien in Dosen, um Ihren Wunsch nach etwas Knackigem in Ihrem nächsten Pfannengericht zu erfüllen.




