Wie man immergrüne Irispflanzen der Gattung Dietes züchtet

Manchmal auch Schmetterlingsfahne, Pfauenblume, Afrikanische Iris oder Vierzehntage-Lilie genannt, weil sie alle zwei Wochen neue Blüten hervorbringt, ist Dietes bicolor am häufigsten als immergrüne Iris bekannt. Die aus Südafrika stammende Dietes-Iris ist in den Klimazonen 8-11 winterhart und hat sich in Florida, Texas, Louisiana, Arizona, New Mexico und Kalifornien eingebürgert. Lesen Sie weiter, um mehr über immergrüne Irispflanzen zu erfahren.

Immergrüne Irispflanzen

Die immergrüne Iris von Dietes sieht aus wie ein blühendes Ziergras, das Büschel bildet, und wird häufig als solches in der Landschaftsgestaltung verwendet. Tatsächlich gehört sie jedoch zur Familie der Irisgewächse. Ihre Blüten, die sporadisch von Mai bis September und in den wärmsten Gebieten manchmal auch den ganzen Winter über erscheinen, ähneln in Form und Größe den Blüten der Bartiris. Die Blüten der immergrünen Iris sind jedoch in der Regel gelb, cremefarben oder weiß und mit schwarzen, braunen oder orangefarbenen Flecken durchzogen. Diese Blüten ziehen viele Bestäuber in den Garten und sind eine hervorragende Ergänzung für Schmetterlingsgärten. Auch in Kübelgärten setzen sie hervorragende, dramatische Akzente. Das schwertartige Laub wächst aus Rhizomen und kann bis zu 1 m hoch und etwa 2,5 cm dick werden. Wenn die Pflanze reift, beginnt sich dieses Laub zu wölben und zu hängen, wodurch sie wie ein Ziergras aussieht. Das Laub ist wirklich immergrün, kann jedoch bei zu kalten Temperaturen braun werden.

Wie man immergrüne Dietes-Iris-Pflanzen züchtet

Immergrüne Irispflanzen wachsen gut in einer Vielzahl von Böden – leicht sauer bis leicht alkalisch, lehmig, tonig oder sandig –, vertragen jedoch keine trockenen, kalkhaltigen Böden. Sie bevorzugen nährstoffreiche, feuchte Böden und vertragen auch flaches, stehendes Wasser. Daher eignen sie sich hervorragend für die Bepflanzung von Wasseranlagen. Sie gelten als Vollsonnenpflanzen, bevorzugen jedoch helles Morgenlicht mit etwas gefilterter Nachmittagssonne. Der Anbau von immergrünen Iris erfordert nur sehr wenig Arbeit und Pflege, da sie nur ein- bis zweimal im Jahr leicht mit einem Allzweckdünger gedüngt werden müssen. Bei konstanten, idealen Temperaturen können sich immergrüne Iris selbst aussäen und zu einem Ärgernis werden, wenn sie nicht in Schach gehalten werden. Alle 3–4 Jahre empfiehlt es sich, die immergrüne Iris Dietes zu teilen. Entfernen Sie verwelkte Blüten nach Bedarf, um die Samenbildung zu kontrollieren und die Pflanze zum erneuten Blühen anzuregen. Die Blütenstiele sollten nach dem Verblühen der kurzlebigen Blüten bis zum Boden zurückgeschnitten werden. In nördlichen, kühleren Klimazonen kann die immergrüne Iris Dietes wie Canna oder Dahlien als einjährige Zwiebelpflanze angebaut werden.

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