
Anthraknose ist eine zerstörerische Pilzkrankheit, die bei Kürbisgewächsen, insbesondere bei Wassermelonen, ernsthafte Probleme verursachen kann. Wenn sie außer Kontrolle gerät, kann die Krankheit sehr schädlich sein und zum Verlust der Früchte oder sogar zum Absterben der Pflanzen führen. Lesen Sie weiter, um mehr über die Bekämpfung von Anthraknose bei Wassermelonen zu erfahren.
Informationen zur Anthraknose bei Wassermelonen
Anthraknose ist eine Krankheit, die durch den Pilz Colletotrichum verursacht wird. Die Symptome der Anthraknose bei Wassermelonen können variieren und alle oberirdischen Teile der Pflanze befallen. Dazu können kleine gelbe Flecken auf den Blättern gehören, die sich ausbreiten und schwarz werden. Bei feuchtem Wetter sind die Pilzsporen als rosa oder orangefarbene Klumpen in der Mitte dieser Flecken sichtbar. Bei trockenem Wetter sind die Sporen grau. Wenn sich die Flecken zu weit ausbreiten, sterben die Blätter ab. Diese Flecken können auch als Stammverletzungen auftreten. Darüber hinaus können sich die Flecken auf die Früchte ausbreiten, wo sie als eingesunkene, feuchte Stellen erscheinen, die sich mit der Zeit von rosa zu schwarz verfärben. Kleine befallene Früchte können absterben.
Wie man Anthraknose bei Wassermelonen bekämpft
Anthraknose bei Wassermelonen gedeiht und verbreitet sich am leichtesten unter feuchten, warmen Bedingungen. Die Pilzsporen können in Samen übertragen werden. Sie können auch in infiziertem Kürbisgewebe überwintern. Aus diesem Grund sollten befallene Wassermelonenranken entfernt und vernichtet werden und nicht im Garten verbleiben. Ein großer Teil der Behandlung von Anthraknose bei Wassermelonen besteht in der Vorbeugung. Pflanzen Sie zertifiziertes, krankheitsfreies Saatgut und wechseln Sie alle drei Jahre zwischen Wassermelonen und Nicht-Kürbisgewächsen. Es ist auch ratsam, vorbeugend Fungizide auf bestehende Reben aufzutragen. Fungizide sollten alle 7 bis 10 Tage gesprüht werden, sobald sich die Pflanzen ausbreiten. Bei trockenem Wetter kann das Sprühen auf einmal alle 14 Tage reduziert werden. Es ist möglich, dass die Krankheit geerntete Früchte über Wunden infiziert. Achten Sie daher darauf, Wassermelonen beim Pflücken und Lagern vorsichtig zu behandeln, um Beschädigungen zu vermeiden.




