
Die meisten Gärtner sind mit den temperaturbasierten Winterhärtezonen vertraut. Diese sind in der Pflanzenwinterhärtekarte des US-Landwirtschaftsministeriums festgelegt, die das Land anhand der durchschnittlichen niedrigsten Wintertemperaturen in Zonen unterteilt. Aber kalte Temperaturen sind nicht der einzige Faktor, der für das Wachstum von Pflanzen relevant ist.
Sie sollten sich auch über verschiedene Klimatypen und Klimazonen informieren. Was sind Klimazonen? Lesen Sie weiter, um mehr über das Gärtnern in Klimazonen zu erfahren.
Was sind Klimazonen?
Karten zur Pflanzenhärtezone wurden entwickelt, um Gärtnern dabei zu helfen, im Voraus herauszufinden, welche Pflanzen in ihrer Region im Freien überleben können. Viele Pflanzen, die in Gärtnereien verkauft werden, sind mit einem Winterhärtebereich gekennzeichnet, damit Gärtner die für ihren Garten geeigneten Pflanzen auswählen können.
Die Winterhärte ist zwar ein Faktor, der die Gesundheit einer Pflanze in Ihrem Garten beeinflusst, aber sie ist nicht der einzige Faktor. Sie müssen auch die Sommertemperaturen, die Länge der Vegetationsperiode, die Niederschlagsmenge und die Luftfeuchtigkeit berücksichtigen.
Klimazonen wurden entwickelt, um all diese Faktoren zu berücksichtigen. Wer mit Klimazonen gärtnert, berücksichtigt diese Gartenklimata bei der Auswahl der Pflanzen für seinen Garten. Pflanzen gedeihen in der Regel am besten in Regionen mit einem Klima, das ihrem ursprünglichen Standort ähnelt.
Klimazonen verstehen
Bevor Sie mit dem Gärtnern in Klimazonen beginnen, müssen Sie die verschiedenen Klimatypen verstehen. Ihre Klimazone hat auch Einfluss darauf, welche Pflanzen Sie anbauen können. Es gibt fünf Hauptklimatypen mit Klimazonen, die von tropisch bis polar reichen.
- Tropisches Klima – Dieses Klima ist heiß und feucht, mit hohen Durchschnittstemperaturen und viel Niederschlag.
- Trockene Klimazonen – Diese Zonen sind heiß, aber trocken, mit sehr geringen Niederschlägen.
- Gemäßigte Zonen – Gemäßigte Zonen haben warme, feuchte Sommer und regnerische, milde Winter.
- Kontinentale Zonen – Kontinentale Zonen haben warme oder kühle Sommer und kalte Winter mit Schneestürmen.
- Polare Zonen – Diese Klimazonen sind im Winter extrem kalt und im Sommer recht kühl.
Sobald Sie die Klimazonen verstanden haben, können Sie sie für die Gartenarbeit nutzen. Gartenarbeit unter Berücksichtigung der Klimazonen bedeutet einfach, dass Gärtner nur Pflanzen einsetzen, die zu ihrem spezifischen Gartenklima passen.
Zunächst sollten Sie Ihr eigenes Klima und Ihre Klimazone bestimmen. Dazu stehen Ihnen verschiedene Klimazonenkarten zur Verfügung.
Gärtner im Westen der Vereinigten Staaten können beispielsweise das vom Sunset Magazine entwickelte 24-Zonen-Klimasystem verwenden. Die Sunset-Zonenkarten berücksichtigen sowohl die durchschnittlichen Tiefsttemperaturen im Winter als auch die durchschnittlichen Höchsttemperaturen im Sommer. Außerdem werden Vegetationsperioden, Luftfeuchtigkeit und Niederschlagsmuster berücksichtigt.
Die University of Arizona Cooperative Extension hat ein ähnliches Pflanzenklimazonensystem entwickelt. Die Zonenkarte ähnelt der Sunset-Karte, verwendet jedoch andere Zahlen. Ihre örtliche Beratungsstelle sollte Ihnen dabei helfen können, geeignete Klimazonenkarten für Ihre Region zu finden.




