
Ginseng kann einen hohen Preis erzielen und somit eine hervorragende Möglichkeit für Nicht-Holz-Einnahmen auf Waldflächen darstellen, wo einige unternehmungslustige Züchter wild simulierte Ginsengpflanzen anbauen. Sind Sie daran interessiert, wild simulierten Ginseng anzubauen? Lesen Sie weiter, um herauszufinden, was wild simulierter Ginseng ist und wie Sie selbst wild simulierten Ginseng anbauen können.
Was ist wild simulierter Ginseng?
Der Anbau von Ginseng lässt sich in zwei Kategorien unterteilen: Holz- und Feldanbau. Holz-Ginseng kann weiter unterteilt werden in „wild simulierte” und „holz-kultivierte” Ginsengpflanzen. Beide werden in Waldboden angebaut und in gepflügten Beeten mit Laub- und Rindenmulch gepflanzt, aber damit enden auch schon die Gemeinsamkeiten.
Wildsimulierter Ginseng wird 9 bis 12 Jahre lang angebaut, während holzgewachsener Ginseng nur sechs bis neun Jahre lang angebaut wird. Die Wurzeln von wildsimuliertem Ginseng ähneln denen von wildem Ginseng, während die Wurzeln von holzgewachsenem Ginseng von mittlerer Qualität sind. Holzgewachsener Ginseng wird fast doppelt so dicht ausgesät wie wildsimulierter Ginseng und liefert einen viel höheren Ertrag pro Hektar.
Feldkultivierter Ginseng wird nur drei bis vier Jahre lang angebaut, wobei die Qualität der Wurzeln in Strohmulch weitaus geringer ist und die Felder extrem dicht besät werden, um einen höheren Ertrag als bei den bisherigen Methoden zu erzielen. Die Produktionskosten steigen und der Preis für die Wurzeln sinkt, wenn der Anbau von wildsimuliertem auf feldkultivierten Ginseng umgestellt wird.
Wie man wild simulierte Ginsengpflanzen anbaut
Der Anbau von wild simuliertem Ginseng wird oft gegenüber dem Anbau auf dem Feld bevorzugt, da er am wenigsten kostet und dennoch die hochwertigsten Wurzeln hervorbringt. Der Pflegeaufwand ist minimal und umfasst das Entfernen von Unkraut und die Bekämpfung von Schnecken mit den einfachsten Geräten (Rechen, Gartenscheren, Hacken oder Schaufeln).
Ginseng wird in einer Waldumgebung im natürlichen Schatten der umliegenden Bäume angebaut. Um wild simulierten Ginseng anzubauen, pflanzen Sie die Samen im Herbst ½ bis 1 Zoll (1-2,5 cm) tief in unbestellten Boden – unbestellt, damit die Wurzeln das eigenwillige, knorrige Aussehen von wildem Ginseng annehmen. Harken Sie Blätter und andere Abfälle zurück und pflanzen Sie die Samen von Hand, vier bis fünf Samen pro Quadratfuß. Bedecken Sie die Samen mit den entfernten Blättern, die als Mulch dienen. Die stratifizierten Samen keimen im nächsten Frühjahr.
Die Idee dahinter ist, dass sich die Ginsengwurzeln so natürlich wie möglich bilden, genau wie in der freien Natur. Die Ginsengpflanzen werden nicht gedüngt, damit sich die Wurzeln über Jahre hinweg langsam entwickeln können.
Wild simulierter Ginseng hat zwar das Potenzial, mehr Einkommen zu generieren als Holz oder Feldanbau, da jedoch kaum Erntepflege erforderlich ist, kann der Erfolg der Anpflanzungen eher sporadisch sein. Um die Chancen zu Ihren Gunsten zu erhöhen, sollten Sie unbedingt seriöse stratifizierte Samen kaufen und einige Testparzellen ausprobieren.
Schnecken sind der Hauptgrund dafür, dass Ginseng-Setzlinge im ersten Jahr eingehen. Stellen Sie daher unbedingt Schneckenfallen, entweder selbstgebaute oder gekaufte, um die Parzelle herum auf.




