
Was ist ein buddhistischer Garten? Ein buddhistischer Garten kann buddhistische Bilder und Kunstwerke zeigen, aber noch wichtiger ist, dass es sich um einen einfachen, übersichtlichen Garten handeln kann, der die buddhistischen Prinzipien des Friedens, der Gelassenheit, der Güte und des Respekts für alle Lebewesen widerspiegelt.
Elemente eines buddhistischen Gartens
Wählen Sie die Elemente eines buddhistischen Gartens sorgfältig aus; ein einfacher, übersichtlicher Garten fördert ein Gefühl der Ruhe.
Buddha-Statuen sollten über dem Boden aufgestellt werden, um angemessenen Respekt zu zeigen. Oft werden Statuen auf einer Marmorplatte oder einem Altartisch platziert, aber auch ein Steinhaufen oder eine geflochtene Matte sind geeignet. Die Statuen werden oft in Verbindung mit einem friedlichen Gartenteich und schwimmenden Lotusblüten verwendet.
Die Statuen sollten in Richtung Ihres Hauses ausgerichtet sein. Sie sollten sich harmonisch in die Gestaltung des Gartens einfügen, wo sie Besuchern helfen können, negative Emotionen wie Wut, Unwissenheit und Gier zu überwinden. Es ist angemessen, mehr als eine Statue aufzustellen.
Laternen sind ein charakteristisches Merkmal buddhistischer Gärten; der Zweck traditioneller Laternen besteht jedoch nicht darin, Licht zu spenden. Ursprünglich wurden Laternen in Tempeln und Schreinen verwendet und waren Zeichen der Verehrung Buddhas oder der verehrten Vorfahren.
Lotusblume
Die Lotusblume ist ein wichtiges Element in der Gestaltung buddhistischer Gärten und wird für ihre Fähigkeit geschätzt, auch in seichtem, stehendem Wasser wunderschöne Blüten hervorzubringen.
Einen buddhistischen Garten anlegen
Buddhistische Gärten können groß oder klein sein. Sie umfassen in der Regel Wege zum kontemplativen Spazierengehen und Bereiche, in denen Besucher sitzen und nachdenken können, oft im Schatten eines anmutigen Baumes. Wenn eine unangenehme Aussicht die friedliche Atmosphäre des Gartens beeinträchtigt, kann sie durch Kletterpflanzen, Spalierpflanzen oder einen Bambusvorhang verdeckt werden.
Ideen für buddhistische Gärten
Zu den spezifischen Ideen für buddhistische Gärten gehören der Garten im Zen-Stil und der Garten im Mandala-Stil.
- Ein trockener Garten im Zen-Stil ist ein einfacher Garten ohne unnötige Elemente. Oft besteht ein trockener Garten hauptsächlich aus geharktem, weißem Kies mit einigen wenigen einfachen Bäumen und Sträuchern. Pflanzen und Steine sind in Gruppen angeordnet, ähnlich wie Inseln im Meer aus Kies. Der Kies wird in Mustern um die Gruppen herum geharkt, um Meereswellen zu imitieren.
- Ein Garten im Mandala-Stil ist um einen heiligen Berg herum angelegt, der oft durch einen großen, aufrecht stehenden Stein dargestellt wird. Traditionell gilt der Berg – die Achse zwischen Erde und Himmel – als Zentrum des Universums. Die Besucher schlendern durch den Garten, wobei sich der Berg immer zu ihrer Rechten befindet.




