
Der Name klingt vielleicht nicht besonders reizvoll, aber ein „toter Zaun“ ist eine bessere Idee, als es zunächst den Anschein hat. Es handelt sich um eine Art Zaun, der im Garten eine doppelte Funktion erfüllt, indem er aus Gartenabfällen eine natürliche Begrenzung bildet. Wenn Sie noch nie von einem toten Zaun gehört haben, gibt es wirklich viel zu entdecken.
Fragen Sie sich, wie man einen toten Landschaftszaun baut? Lesen Sie weiter, um Tipps für Ideen für tote Hecken zu erhalten.
Was ist eine tote Hecke?
Eine tote Hecke – auch bekannt als Hecke aus totem Holz – hat viele Eigenschaften einer lebenden Hecke. Wie eine lebende Hecke kann sie als Zaun, Windschutz oder Grenze zwischen verschiedenen Bereichen der Landschaft dienen. Anstelle einer Reihe von Sträuchern besteht sie jedoch aus Strauchabfällen – Ästen und Schnittgut – und verwertet so die Reste aus dem Garten.
Eine Hecke aus totem Holz wird aus aufrecht stehenden Holzpfählen gebaut, die in zwei versetzten Reihen angeordnet sind. Der Bereich zwischen ihnen wird mit Strauch- oder Baumschnitt gefüllt. Diese Hecke dient nicht nur als Zaun, sondern wird auch zu einem Lebensraum für Wildtiere.
Vor- und Nachteile einer Hecke aus totem Holz

Wenn Sie Ihrem Garten ein strukturelles Element hinzufügen möchten, könnten Sie einen Zaun, eine lebende Hecke oder eine Hecke aus totem Holz in Betracht ziehen. Jedes hat seine Vor- und Nachteile. Obwohl viele Gärtner die Vor- und Nachteile von Zäunen und Hecken kennen, sind Ihnen die Vorteile von toten Hecken möglicherweise nicht bekannt.
Eine tote Hecke erfüllt denselben Zweck wie eine lebende Hecke, hat jedoch eine Reihe einzigartiger Vorteile. Erstens ist sie kostenlos. Sie können sie ganz einfach selbst bauen und dabei Gartenabfälle verwerten, da sie aus Schnittgut und Abfällen besteht, die zu groß für die Kompostierung sind.
Diese Art von Hecke bietet Wildtieren einen hervorragenden Schutz. Wildvögel, Insekten, Eichhörnchen und andere kleine Säugetiere nutzen diese tote Hecke als Unterschlupf, Nistmaterial und Nahrungsquelle innerhalb dieser toten Zweige.
Ein weiterer Vorteil ist, dass der Zaun mit anderem Schnittgut erneuert werden kann. Mit der Zeit zersetzt sich das tote Holz, aber Sie müssen es nicht wegschaffen. Es zerfällt und wird Teil des Bodens.
Die Nachteile? Manche Menschen mögen dieses natürliche Aussehen nicht und bevorzugen Zäune oder lebende Hecken.
Wie man einen toten Zaun baut

Sie müssen zunächst festlegen, wo Sie Ihren toten Zaun anlegen möchten. Markieren Sie dann die Stelle mit einer Schnur. Entscheiden Sie, wie lang der Zaun sein soll. Tote Hecken eignen sich hervorragend als Windschutz für Gemüsegärten, Blumenbeete oder Sitzbereiche.
Beachten Sie beim Markieren des Bereichs mit Schnur, dass die Hecke mindestens 30 cm breit sein sollte, aber bis zu 50 cm breit sein kann.
Bauen Sie den Rahmen des Zauns aus zwei Reihen aufrecht stehender Holzpfähle. Sie können diese parallel oder versetzt anordnen. Idealerweise verwenden Sie Holzabfälle aus dem Garten, aber es ist wichtig, dass sie halten, verwenden Sie also gegebenenfalls Holzpfähle.
Verwenden Sie diese Pfähle als „Käfig”, um alle Zweige und Strauchabfälle an ihrem Platz zu halten. Beginnen Sie mit den größeren, dickeren Ästen und schneiden Sie diese mit einer Astschere auf die passende Größe zu. Fügen Sie dann die kleineren Äste hinzu.
Pflege einer toten Hecke
Im Gegensatz zu einer lebenden Hecke benötigt eine tote Holzhecke keine Bewässerung, keinen Dünger und keinen Schnitt. Im Gegensatz zu einem Zaun muss sie nicht wasserdicht sein. Möglicherweise muss sie jedoch aufgefüllt werden.
Betrachten Sie Ihre Hecke als ein fortlaufendes Projekt, das Sie mit neuen Stecklingen „auffüllen“ können. Denken Sie jedoch daran, dass dort viele kleine Tiere leben, gehen Sie also vorsichtig vor.




