Weinende Eukalyptusbäume: Warum tropft mein Eukalyptusbaum Harz?

Ein Eukalyptusbaum, aus dem Harz tropft, ist keine glückliche Pflanze. Dieser Zustand deutet oft darauf hin, dass der Eukalyptusbaum von einer Insektenart namens Eukalyptusbohrer befallen ist. Ein Eukalyptusbaum, aus dessen Ästen oder Stamm Harz austritt, ist sehr wahrscheinlich von einem Langhornbohrer befallen. Sobald der Baum befallen ist, gibt es nur sehr wenige Möglichkeiten, ihm zu helfen. Da häufig gestresste Bäume befallen sind, besteht die beste Abwehrmaßnahme darin, für eine ausreichende Bewässerung zu sorgen und gute Anbaumethoden anzuwenden. Lesen Sie weiter, um mehr über die Ursachen für das Austreten von Saft aus Eukalyptusbäumen zu erfahren.

Warum tropft mein Eukalyptusbaum?

Wenn Sie zum ersten Mal einen Eukalyptusbaum sehen, aus dem Harz tropft, denken Sie vielleicht, er weine oder blute. Tatsächlich handelt es sich bei der Flüssigkeit, die aus den Löchern im weinenden Eukalyptusbaum austritt, um den Versuch des Baumes, Bohrkäfer abzutöten und auszuspülen. Mehrere Arten von Langhornkäfern können Eukalyptusbäume schädigen. Sie werden von Bäumen angezogen, die unter Wasserstress leiden, sowie von frisch geschnittenem Eukalyptusholz. Diese Käfer haben Fühler, die so lang oder länger als ihr Körper sind. Weibliche Käfer legen bis zu 300 Eier unter der losen Rinde gestresster Bäume ab. Die Eier schlüpfen nach wenigen Wochen und bohren sich in die innere Rinde des Baumes. Die Larven graben lange Gänge und füllen diese dann mit Exkrementen und Holzspänen. Nach einigen Monaten verpuppen sich die Larven und schlüpfen als ausgewachsene Käfer, um den Zyklus zu wiederholen. Der Eukalyptusbaum reagiert auf die Verletzungen, indem er die Löcher mit einer Chemikalie namens „Kino” oder Saft flutet, um die Käfer zu fangen und zu töten. Dann beginnt ein Gärtner sich zu fragen: „Warum tropft Saft aus meinem Eukalyptusbaum?”. Leider gelingt es dem Baum nicht immer, Insekten abzuwehren.

Auslaufen von Eukalyptusbäumen

Wenn Sie einen weinenden Eukalyptusbaum sehen, ist der Baum bereits von Larven befallen. In diesem Stadium gibt es keine wirksamen Pestizide, um dem Baum zu helfen, da sich die Larven bereits im Holz befinden. Der beste Weg, einen Eukalyptusbaum vor einem Befall durch Bohrkäfer zu schützen, ist eine ausreichende Bewässerung. Die spezifische Wassermenge, die ein Baum benötigt, hängt vom Standort und der Art ab. Im Allgemeinen ist es ratsam, Ihren Eukalyptusbaum selten, aber reichlich zu bewässern. Geben Sie einmal im Monat so viel Wasser, dass es mindestens 30,5 cm tief in den Boden eindringt. Verwenden Sie mehrere Tage lang Tropfbewässerung, damit das Wasser in den Boden sickern kann. Um weinende Eukalyptusbäume zu vermeiden, lohnt es sich auch, die zu pflanzende Art sorgfältig auszuwählen. Einige Arten und Sorten sind widerstandsfähiger gegen diese Schädlinge und gegen Trockenheit. Andererseits vertragen Eukalyptusarten, die aus den feuchteren Regionen Australiens stammen, eine längere Dürre besonders schlecht. Sie sind besonders anfällig für Befall und Absterben durch Bohrkäfer.

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