
Ist Ihnen aufgefallen, dass Kartoffeln mittlerweile mehr können als nur gebacken, halbiert und mit Butter bestrichen werden? Seit einiger Zeit gibt es Kartoffeln in einer Vielzahl von Farben, Formen und Größen. Viele davon gab es schon immer, aber sie waren einfach aus der Mode gekommen. Nehmen wir zum Beispiel Fingerling-Kartoffeln. Was sind Fingerling-Kartoffeln? Wofür werden Fingerling-Kartoffeln verwendet? Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wie man Fingerling-Kartoffeln anbaut, und um weitere Informationen über Fingerling-Kartoffeln zu erhalten.
Was sind Fingerling-Kartoffeln?
Fingerling-Kartoffeln stammen wie die meisten Kartoffeln ursprünglich aus Südamerika und wurden nach Europa gebracht. Europäische Einwanderer brachten sie nach Nordamerika. Es handelt sich um alte Kartoffelsorten mit langen, knubbeligen, fingerartigen Formen. Manche sagen, sie sehen aus wie niedliche, pummelige Babyfinger, andere finden, sie ähneln eher den knorrigen Fingern einer Disney-Hexe. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Unabhängig davon, wie man sie sieht, sind diese Kartoffeln köstlich und werden häufiger in der Restaurantküche verwendet, sind aber auch in lokalen Lebensmittelgeschäften zu finden. Sie sind von Natur aus klein, wenn sie reif sind, haben eine dünne Schale und eine glatte, feuchte Textur.
Informationen zu Fingerling-Kartoffeln
Fingerling-Kartoffeln gibt es oft in Farben wie Gelb, Rot und sogar Violett. Wissenschaftler haben gezeigt, dass diese Farben mehr als nur schön anzusehen sind. Bunte Pflanzen enthalten mehr Nährstoffe als ihre unscheinbaren Verwandten, sodass Sie durch den Verzehr von Fingerling-Kartoffeln eine zusätzliche Portion Phytonährstoffe zu sich nehmen, also natürliche Verbindungen, die in Obst und Gemüse vorkommen und die Gesundheit fördern. Gelbe Fingerling-Kartoffeln produzieren Carotinoide oder Provitamin A, während die roten und violetten Sorten Anthocyane produzieren, die als Antioxidantien wirken und freie Radikale bekämpfen, was wiederum entzündungshemmende, antivirale und krebsbekämpfende Vorteile bieten kann.
Verwendung von Fingerling-Kartoffeln
Aufgrund ihrer dünnen Schale müssen Fingerling-Kartoffeln nicht geschält werden. Sie eignen sich für alle Zubereitungsarten, für die Kartoffeln verwendet werden können – vom Braten, Backen, Grillen und Grillen bis zum Dämpfen, Sautieren und Kochen. Sie passen gut zu Salaten, Pürees, Suppen und Saucen.
Anbau von Fingerling-Kartoffeln
Wenn Sie Fingerling-Kartoffeln schon einmal im Supermarkt oder auf dem Bauernmarkt gesehen haben, dann wissen Sie, dass sie teurer sind als normale Backkartoffeln. Das liegt zweifellos daran, dass sie aufgrund ihrer dünnen Schale weniger lange haltbar sind als andere Kartoffelsorten. Aber keine Sorge, Sie können sie ganz einfach selbst anbauen. Das ist nicht anders als beim Anbau anderer Kartoffeln. Einige Gärtner beginnen im Sommer mit dem Anbau von Fingerling-Kartoffeln, um im Herbst eine Ernte einzufahren, die über die Wintermonate gelagert werden kann. Das funktioniert gut für Menschen, die in wärmeren Regionen leben, aber für diejenigen in kälteren Gegenden empfiehlt es sich, sie im frühen Frühjahr zu pflanzen. Von der Pflanzung bis zur Ernte dauert es 120 Tage. Wählen Sie krankheitsfreie, zertifizierte Saatkartoffeln. Es gibt viele Sorten zur Auswahl, darunter:
- Russian Banana
- Purple Peruvian
- Rose Finn Apple
- Swedish Peanut
- All Blue
- Princess La Ratte
Bereiten Sie ein Beet für Ihre Kartoffeln vor, das tief umgegraben und frei von großen Fremdkörpern ist. Es sollte mäßig fruchtbar sein und einen pH-Wert von 6,0 bis 6,5 haben. Pflanzen Sie die Saatkartoffeln zwei Wochen nach dem letzten Frosttermin in Ihrer Region. Pflanzen Sie sie 5 bis 10 cm tief und in einem Abstand von 31 cm in Reihen, die etwa 76 cm voneinander entfernt sind. Wenn die Pflanzen wachsen, häufen Sie Erde um sie herum an, damit die Kartoffeln nicht grün werden. Kartoffeln gedeihen am besten in kühler, feuchter Erde, daher sollten Sie die Hügel mit Heu oder Stroh mulchen, um sie kühl zu halten und die Feuchtigkeit zu bewahren.




