
Wenn Sie einen schönen mittelgroßen bis großen Ahornbaum suchen, ist der Spitzahorn genau das Richtige für Sie. Diese schöne Pflanze stammt aus Europa und Westasien und hat sich in einigen Gebieten Nordamerikas eingebürgert. In manchen Regionen kann der Anbau eines Spitzahorns problematisch sein, da er sich selbst aussät und andere einheimische Pflanzen verdrängt. Mit guter Pflege und sorgfältiger Bewirtschaftung kann dieser Baum jedoch einen guten Schatten spenden oder als Einzelbaum gepflanzt werden. Erfahren Sie, wie Sie Spitzahorne anbauen und genießen Sie ihr klassisches Aussehen und ihre Pflegeleichtigkeit.
Informationen zum Spitzahorn
Ahornbäume sind Klassiker der Landschaftsgestaltung. Der Spitzahorn (Acer platanoides) hat sich einen festen Platz in der Kultur erobert und ist ein weit verbreiteter Schattenbaum, der dem Zuckerahorn ähnelt. Die Pflanze ist zu jeder Jahreszeit interessant und behält eine kompakte Krone und einen dichten Wuchs. Der Spitzahorn ist sehr widerstandsfähig gegen Umweltverschmutzung und passt sich vielen Böden an, darunter Lehm, Sand oder saure Böden. Dieser elegante Baum ist eine nützliche Bereicherung für die Landschaft, vorausgesetzt, es wird darauf geachtet, die Keimlinge zu minimieren, die in der folgenden Saison stark wachsen. Der Spitzahorn wurde 1756 von John Bartram in Philadelphia eingeführt. Aufgrund seiner Anpassungsfähigkeit und attraktiven Form wurde er schnell zu einem beliebten Schattenbaum. In einigen Regionen der Vereinigten Staaten hat er jedoch begonnen, die einheimischen Ahornbestände zu verdrängen, und kann vom Nordosten der USA bis nach Tennessee und Virginia invasiv sein. Auch im pazifischen Nordwesten ist er eine Pflanze, die Anlass zur Sorge gibt. Die Bäume können bis zu 27 m hoch werden und haben schön gerundete, kompakte Kronen. Junge Bäume haben eine glatte Rinde, die mit zunehmendem Alter schwarz und gefurcht wird. Die Herbstfärbung ist leuchtend goldfarben, aber eine der Arten des Spitzahorns, Crimson King, entwickelt tiefrote Herbsttöne. Eine wichtige Information über Spitzahornbäume betrifft ihr Wurzelsystem. Die Wurzeln können aufgrund der großen Anzahl von Oberflächenwurzeln, die die Pflanze bildet, zu einer Gefahr werden.
Wie man Spitzahornbäume züchtet
Acer platanoides ist winterhart in den USDA-Klimazonen 4 bis 7. Dieser bemerkenswert anpassungsfähige Baum gedeiht sowohl in voller Sonne als auch im Halbschatten. Er bevorzugt zwar gut durchlässige, feuchte Böden, ist aber für kurze Zeit trockenheitstolerant, obwohl es zu einem gewissen Blattverlust kommen kann. Der Anbau eines Spitzahorns erfordert möglicherweise etwas Pflege, wenn der Baum noch jung ist, damit er einen guten, starken Hauptstamm und ein kräftiges Gerüst entwickelt. Die Pflanzen lassen sich leicht umpflanzen, ohne dass das Wurzelsystem oder das Laub darunter leiden. Der Spitzahorn ist sehr widerstandsfähig gegen Sturm- und Eisschäden und wächst sehr schnell. Bei sorgfältiger Pflege können diese Bäume schnell zu attraktiven Blickfängen im Schattengarten werden.
Pflege des Spitzahorns
Einer der wichtigsten Punkte bei der Pflege von Spitzahornbäumen ist der Umgang mit den Samaras, den Samenfrüchten. Diese geflügelten Früchte können vom Wind erfasst werden und weit vom Mutterbaum weggetragen werden. Sie keimen leicht und können in ländlichen Gebieten oder in der Nähe von heimischen Wäldern zu einem Problem werden. Durch einen Schnitt am Ende der Saison, kurz bevor die Samaras braun werden, kann verhindert werden, dass wilde Sämlinge zu einer Plage werden. Weitere Pflegemaßnahmen beschränken sich auf zusätzliches Gießen in heißen Sommern, einmal jährliches Düngen mit ausgewogenem Dünger im Frühjahr und das Entfernen von beschädigtem oder krankem Holz. Diese Bäume haben nur wenige der klassischen Probleme von Ahornbäumen und kommen meist gut zurecht, wenn man sie in Ruhe lässt. Dies trägt zwar zu ihrer Beliebtheit bei, doch in einigen Regionen, in denen die Pflanze als invasiv gilt, ist Vorsicht geboten.




