
Eine Begegnung mit dem Blasenstrauch scheint harmlos zu sein, aber zwei oder drei Tage nach dem Kontakt treten schwere Symptome auf. Erfahren Sie in diesem Artikel mehr über diese gefährliche Pflanze und wie Sie sich schützen können. Wie sieht ein Blasenstrauch aus? Der Blasenstrauch stammt aus Südafrika und man begegnet ihm nur selten, es sei denn, man besucht die Regionen Table Mountain oder Western Cape Fold Belt im Westkap. Es handelt sich um ein besonders unangenehmes Unkraut, daher sollten Sie Vorsichtsmaßnahmen treffen, wenn Sie in diesen Gebieten wandern gehen. Der Blasenstrauch (Notobubon galbanum – neu klassifiziert von Peucedanum galbanum) gehört zur Familie der Doldenblütler und ist ein kleiner Strauch mit Blättern, die denen von glatter Petersilie oder Sellerie ähneln. Der Blütenstand ist eine Dolde, ähnlich wie bei einer Dillblüte. An den Spitzen der dunkelgrünen Stängel blühen sehr kleine, gelbe Blüten.
Was ist Blasenstrauch?
Der Blasenstrauch ist eine giftige Pflanze, die bei Lichteinwirkung schwere Hautreaktionen hervorruft. Diese Art von Hautreaktion, die nur bei Lichteinwirkung auftritt, wird als Phototoxizität bezeichnet. Um das Ausmaß der Reaktion zu begrenzen, ist es wichtig, die exponierte Stelle vor Licht zu schützen. Giftige Chemikalien wie Psoralen, Xanthotoxin und Bergapten bedecken die Oberfläche der Blätter des Blasenstrauchs. Wenn Sie die Blätter streifen, spüren Sie zunächst nichts, da die Reaktion erst einige Tage nach der Sonneneinstrahlung einsetzt. Das erste Symptom ist starker Juckreiz, später treten rote und violette Hautausschläge auf. Auf die Hautausschläge folgen Blasen, die denen ähneln, die durch einen starken Sonnenbrand verursacht werden. Wanderer in der Region Westkap in Südafrika können die Informationen über den Blasenstrauch in diesem Artikel nutzen, um sich vor Verletzungen zu schützen.
Fakten über den Blasenstrauch
Tragen Sie lange Hosen und langärmelige Oberteile, um Hautkontakt zu vermeiden. Wenn Sie dennoch Hautkontakt hatten, waschen Sie die betroffene Stelle so schnell wie möglich mit Wasser und Seife und tragen Sie eine Sonnenschutzcreme mit Lichtschutzfaktor 50 bis 100 auf. Tragen Sie die Creme erneut auf, sobald der Juckreiz wieder auftritt. Decken Sie die Stelle mit Kleidung oder einem Verband ab. Waschen allein verhindert keine Blasenbildung. Sobald der Juckreiz aufgehört hat und die Blasen nicht mehr nässen, setzen Sie die Haut der Luft aus, damit sie weiter heilen kann. Große Blasen hinterlassen empfindliche Narben, deren Heilung mehrere Monate dauert. Verblassende Narben können braune Flecken hinterlassen, die jahrelang sichtbar bleiben.




