Wie man ein Orchideenterrarium baut – Schaffen Sie ein wunderschönes lebendes Kunstwerk

Das Erlernen der Herstellung eines Orchideenterrariums ist ein einfaches, kostengünstiges Projekt, das ein atemberaubendes Dekorationselement schafft.

Terrarien haben in den letzten Jahren stark an Beliebtheit gewonnen, und das Bepflanzen von Terrarien ist zu einer Kunstform geworden. Diese bezaubernden Miniaturwelten bieten einen kreativen Rahmen für die Präsentation kleiner Pflanzen und sogar von Wildtieren.

Orchideen sind skulpturale Blumen, die sich ideal als Blickfang eignen. Sobald sie sich etabliert haben, benötigen sie nur noch minimale Pflege, da der glasierte Behälter dazu beiträgt, die Temperatur zu regulieren und die Luftfeuchtigkeit zu fördern, wodurch der Bewässerungsbedarf reduziert wird.

Wie man ein Orchideenterrarium herstellt – Schritt-für-Schritt-Anleitung

Für die Herstellung eines Orchideenterrariums benötigen Sie ein Glasgefäß, geeignete Terrarienpflanzen und ein Wachstumsmedium – Sie können kleine Kieselsteine verwenden oder Terrarienkies kaufen.

Lesen Sie weiter, um zu erfahren, wie Sie Ihr lebendes Miniatur-Display erfolgreich gestalten können. Ein einfaches Design lässt sich in weniger als einer Stunde erstellen.

1. Offenes oder geschlossenes Terrarium?

Im Allgemeinen hängt die Entscheidung für ein offenes oder geschlossenes Terrarium von den persönlichen Vorlieben ab. Bei der Gestaltung eines Orchideenterrariums ist es jedoch in der Regel am besten, sich für ein offenes Terrarium zu entscheiden, das nicht vollständig verschlossen ist.

Der Grund dafür ist, dass Orchideenwurzeln in der Regel eine gewisse Luftzirkulation benötigen, da sie sonst irgendwann verfaulen. Ein offenes Terrarium sorgt für eine gewisse Luftzirkulation, ein geschlossenes Terrarium hingegen nicht.

Wenn Sie sich dennoch dafür entscheiden, gibt es einige Arten, die in einem geschlossenen Terrarium gepflanzt werden können – Masdevallia-Orchideen sind die am besten geeignete Option.

Fast jeder durchsichtige Glasbehälter eignet sich für Ihr Terrarium. Schauen Sie in einem Secondhand-Laden nach einer Vase, einem großen Einmachglas, einem Goldfischglas oder sogar einem Aquarium. Achten Sie darauf, dass dieser vor der Verwendung gründlich gereinigt wurde.

2. Wählen Sie die richtige Orchidee

Sofern Sie kein großes Terrarium bepflanzen, sollten Sie sich für eine Miniaturorchidee entscheiden, damit diese nicht aus dem Gefäß herauswächst oder andere Pflanzen verdrängt. Außerdem sollte es sich um eine Art handeln, die in einer Umgebung mit hoher Luftfeuchtigkeit gedeiht.

Glücklicherweise gibt es viele verschiedene Orchideenarten, die dafür geeignet sind, darunter: Aerangis, Angraecum, Cattleya, Dendrobium, Dracula, Laelia, Lepanthes, Masdevallia, Oncidiums, Phalaenopsis, Platystele und Tolumnia.

3. Fügen Sie kompatible Begleitpflanzen hinzu

Eine Orchidee allein in einem Terrarium zu züchten, kann einen beeindruckenden Effekt haben. Sie sehen jedoch auch in Kombination mit anderen kleinen Pflanzen großartig aus. Diese sorgen dafür, dass Ihr Terrarium auch dann attraktiv ist, wenn die Orchidee nicht blüht.

Sie müssen Pflanzen auswählen, die ähnliche Pflegeanforderungen wie Ihre Orchidee haben. Außerdem sollten sie eher klein sein, damit sie den Hauptdarsteller nicht dominieren.

Gute Wahl sind Luftpflanzen, Babytränen, kleine Farne, Peperomien, Selaginella und Moose.

4. Eine Drainageschicht einbauen

Wenn Sie ein Orchideenterrarium anlegen, müssen Sie eine Schicht kleiner Kieselsteine auf dem Boden des Behälters auslegen, die etwa 2,5 bis 5 cm dick ist. Dadurch entsteht ein Drainagebereich, in dem sich Wasser sammeln kann.

Sie sollten die Kieselsteine vor der Verwendung waschen, da Sie sonst Krankheiten in das Terrarium einschleppen könnten. Alternativ können Sie auch speziellen Terrarienkies in Säcken kaufen.

Sie können den Kies mit einer Schicht Erde bedecken, allerdings wird Ihr Terrarium dadurch etwas unordentlicher. Diese Entscheidung können Sie anhand der Pflegeanforderungen der anderen Pflanzen treffen, die Sie einpflanzen möchten.

Die Erde muss ein spezielles Produkt sein, das gut drainiert und reinigende Elemente wie Aktivkohle enthält.

5. Bepflanzen Sie Ihr Terrarium

Der nächste Schritt ist das Einpflanzen Ihrer Pflanzen. Es wird empfohlen, Ihre Orchidee in ihrem durchsichtigen Topf zu belassen – dieser kann mit Füllpflanzen, Moos, Rinde oder Treibholz kaschiert werden. So wird sichergestellt, dass die Luftzirkulation zu den Wurzeln aufrechterhalten bleibt und Sie für zukünftige Pflegearbeiten Zugang zur Pflanze haben.

Wenn Sie möchten, können Sie Ihre Orchidee jedoch auch auf einem Stück Korkrinde befestigen, das mit Sphagnummoos bedeckt ist. Dazu befestigen Sie einfach das Moos und die Orchidee mit Angelschnur an der Rinde.

Achten Sie beim Anordnen der Pflanzen in Ihrem Terrarium darauf, dass Sie genügend Platz zwischen ihnen lassen, damit die Luft zirkulieren kann und sie weiter wachsen können.

Denken Sie daran, dass die Orchidee der Mittelpunkt Ihres Terrariums ist und die anderen Pflanzen daher in der Gestaltung untergeordnet sein sollten.

6. Schaffen Sie die richtigen Bedingungen

Geben Sie etwa 2,5 cm Wasser auf den Boden Ihres Terrariums und stellen Sie es an seinen neuen Platz. Ein Terrarium sollte nicht in direktem Sonnenlicht auf einer Fensterbank stehen, da die Blätter durch das Glas verbrennen könnten.

Stellen Sie es in einem relativ hellen Raum auf, in dem die Orchidee im Laufe des Tages keinen extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt ist.

Überprüfen Sie regelmäßig, ob das Terrarium feucht ist, und befeuchten Sie es bei Bedarf mit destilliertem Wasser, um Überwässerung und Salzablagerungen zu vermeiden. Das Besprühen ist auch die beste Methode, um die Orchideen zu düngen, da ihr Nährstoffbedarf viel geringer ist und nur eine sehr verdünnte Lösung erforderlich ist.

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