Was ist Olive Knot: Informationen zur Behandlung der Olive-Knot-Krankheit

Oliven werden in den Vereinigten Staaten in den letzten Jahren aufgrund ihrer zunehmenden Beliebtheit, insbesondere wegen der gesundheitlichen Vorteile des Fruchtöls, verstärkt angebaut. Diese steigende Nachfrage und der daraus resultierende Produktionsanstieg haben auch zu einer erhöhten Häufigkeit von Olivenknoten geführt. Was ist der Olivenknoten und welche weiteren Informationen über diese Krankheit könnten bei der Behandlung hilfreich sein? Lesen Sie weiter, um mehr zu erfahren.

Was ist der Olivenknoten?

Der Olivenknoten (Olea europaea) ist eine Krankheit, die durch den Erreger Pseudomonas savastanoi verursacht wird. Dieser Erreger ist als Epiphyt bekannt. „Epi“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „auf“, während „phyte“ „auf der Pflanze“ bedeutet. Daher gedeiht dieser Erreger eher auf der rauen Rinde der Zweige als auf den Blättern der Olive. Wie der Name schon sagt, zeigt sich der Olivenknoten als Gallen oder „Knoten“ an den Infektionsstellen, in der Regel, aber nicht immer, an den Blattknoten. Auch durch Schnittwunden oder andere Verletzungen kann die Pflanze für eine Infektion durch das Bakterium anfällig werden, und Frostschäden verstärken den Schweregrad der Krankheit. Bei Regen sondert die Gallen infektiösen bakteriellen Schleim ab, der auf nicht infizierte Pflanzen übertragen werden kann. Die Infektion entwickelt sich im Frühjahr und Frühsommer und bildet innerhalb von 10 bis 14 Tagen Gallen von 1 bis 5 cm Größe. Alle Olivensorten sind anfällig für Olivenknoten, aber nur die oben genannten Teile des Baumes sind betroffen. Der Schweregrad der Infektion variiert von Sorte zu Sorte, aber junge, einjährige Pflanzen sind viel anfälliger als ältere Olivenbäume.

Weitere Informationen zur Olivenknotenkrankheit

Obwohl diese Krankheit weltweit in allen Olivenanbaugebieten beobachtet wurde, hat die Zunahme des Anbaus, insbesondere in Nordkalifornien, sie zu einer häufigeren und ernsteren Bedrohung gemacht. Das milde Klima und die häufigen Niederschläge in Nordkalifornien in Verbindung mit mechanisierten Anbaumethoden auf großen Olivenplantagen haben zu einer perfekten Sturmkonstellation geführt, die diese Krankheit zu einer der potenziell kostspieligsten Krankheiten der Olive gemacht hat. Die Gallen umschlingen und töten befallene Zweige ab, was wiederum den Ertrag verringert und die Größe und Qualität der Früchte beeinträchtigt. Für den privaten Olivenanbauer ist die Krankheit zwar finanziell nicht schädlich, aber die entstehenden Gallen sind unansehnlich und beeinträchtigen die Schönheit der Landschaft. Die Bakterien überleben in den Knoten und verbreiten sich dann das ganze Jahr über, was die Bekämpfung der Olivenknotenkrankheit besonders schwierig macht. Wie behandelt man also Olivenknoten?

Gibt es eine Behandlung für Olivenknoten?

Wie bereits erwähnt, ist die Bekämpfung der Olivenknotenkrankheit schwierig. Wenn die Olive bereits von Olivenknoten befallen ist, schneiden Sie die befallenen Zweige und Äste während der Trockenzeit vorsichtig mit einer desinfizierten Schere ab. Desinfizieren Sie diese während des Schnittes regelmäßig, um die Möglichkeit einer Ausbreitung der Infektion zu verringern. Kombinieren Sie die oben beschriebene Behandlung der Olivenknoten mit der Anwendung von kupferhaltigen Bakteriziden auf Blattnarben und anderen Verletzungen, um die Möglichkeit einer Kontamination zu minimieren. Es sind mindestens zwei Anwendungen erforderlich, eine im Herbst und eine im Frühjahr.

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