Lockpflanzen – Wie man Fallenpflanzen zur Bekämpfung von Schädlingen einsetzt

Was sind Fangpflanzen? Der Einsatz von Fangpflanzen ist eine Methode, bei der Lockpflanzen verwendet werden, um landwirtschaftliche Schädlinge, in der Regel Insekten, von der Hauptkultur wegzulocken. Die Lockpflanzen können dann behandelt oder vernichtet werden, um die unerwünschten Schädlinge zu beseitigen. Informationen zu Fangpflanzen richten sich in der Regel an Großbauern, aber die Technik kann auch im heimischen Garten erfolgreich eingesetzt werden.

Informationen zu Lockpflanzen

Das Interesse an Informationen zu Lockpflanzen hat in den letzten Jahren zugenommen, zusammen mit dem wachsenden Interesse an biologischem Gartenbau und der zunehmenden Besorgnis über den Einsatz von Pestiziden, nicht nur wegen ihrer potenziellen Schädlichkeit für Tiere, einschließlich Menschen, sondern auch, weil das Sprühen nützliche Insekten zerstören kann. Fangpflanzen sind in der Regel bei größeren Anpflanzungen am nützlichsten, können aber je nach Kulturpflanze und verwendeter Falle auch in kleinerem Maßstab eingesetzt werden. Um zu lernen, wie man Fangpflanzen erfolgreich einsetzt, sollte man sich mit einem bestimmten Schädling befassen und seine Vorlieben hinsichtlich der Nahrungsquellen kennenlernen.

Wie man Fangpflanzen zur Bekämpfung von Insektenschädlingen einsetzt

Es gibt zwei grundlegende Möglichkeiten, wie man Fangpflanzen einsetzt. Gleiche Art– Die erste Methode besteht darin, mehrere Lockpflanzen derselben Art wie die Hauptkultur anzupflanzen. Diese Lockpflanzen werden früher als die Hauptkultur gepflanzt und dienen den Insekten als Nahrung. Nachdem die Schädlinge angekommen sind, aber bevor sie die „echte” Kulturpflanze befallen können, werden die Köderpflanzen mit Pestiziden behandelt oder vernichtet. Dies funktioniert besonders gut bei größeren Anbauflächen, und der Einsatz von Köderpflanzen am Rand ist hilfreich, da Schädlinge in der Regel von außen nach innen vorgehen. Der blaue Hubbard-Kürbis ist eine ausgezeichnete Köderpflanze, um Gurkenkäfer, Kürbisbohrer und Kürbiswanzen anzulocken und zu halten. Verschiedene Arten – Die zweite Methode zur Verwendung von Lockpflanzen besteht darin, eine völlig andere und attraktivere Art von Lockpflanzen anzupflanzen. Sonnenblumen sind beispielsweise äußerst attraktiv für Stinkkäfer und Blattfußwanzen, müssen jedoch frühzeitig gepflanzt werden, damit sie rechtzeitig blühen, um die Wanderung der Insekten abzufangen. Sobald die schädlichen Insekten angekommen sind, kann der Gärtner seine bevorzugte Methode zur Beseitigung anwenden. Einige Gärtner entscheiden sich dafür, Pestizide nur auf den Lockpflanzen einzusetzen, um so die Menge der verwendeten Pestizide zu reduzieren, oder die befallenen Pflanzen vollständig zu vernichten. Andere Gärtner bevorzugen die organischeren Methoden des Abdeckens mit Netzen, des Absaugens oder des Absammelns von Hand, um die unerwünschten Insekten zu entfernen.

Lockpflanzen für den Hausgarten

Es gibt zwar zahlreiche Artikel über den Einsatz von Lockpflanzen, doch konkrete Informationen zu diesem Thema sind rar, insbesondere für kleinere Hausgärten. Die folgende Liste soll Hausgärtnern Ideen für den Einsatz von Lockpflanzen geben, erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit:

Neben den oben genannten Lockpflanzen können auch andere Pflanzen eingesetzt werden, um Schädlinge abzuwehren. Schnittlauch wehrt Blattläuse ab. Basilikum wehrt Tomatenhornwürmer ab. Tomaten wehren Spargelkäfer ab. Ringelblumen sind nicht nur schädlich für Nematoden, sie wehren auch Kohlmotten ab. Wird der Einsatz von Lockpflanzen Ihr Schädlingsproblem vollständig beseitigen? Wahrscheinlich nicht, aber wenn es Ihr Ziel ist, den Einsatz von Pestiziden in Ihrem Garten zu reduzieren oder den Ertrag ohne Pestizide zu steigern, kann Ihnen das Erlernen des Einsatzes von Fangpflanzen Ihrem idealen Garten ein Stück näher bringen.

Schreibe einen Kommentar