
Ein Ingenieur namens Mel Bartholomew erfand in den 1970er Jahren eine völlig neue Art des Gärtnerns: den Quadratmetergarten. Diese neue und intensive Gartenmethode verbraucht 80 Prozent weniger Erde und Wasser und etwa 90 Prozent weniger Arbeit als herkömmliche Gärten. Das Konzept hinter dem Quadratmeter-Gärtnern besteht darin, eine bestimmte Anzahl von Samen oder Setzlingen in jedem einer Reihe von quadratischen Gartenabschnitten (30 x 30 cm) zu pflanzen. In jedem Quadrat befinden sich entweder 1, 4, 9 oder 16 Pflanzen, wobei die Anzahl der Pflanzen pro Quadratfuß davon abhängt, welche Pflanzenart im Boden wächst.
Pflanzabstand in einem Quadratfußgarten
Quadratfußgartenbeete werden in Rastern von 4 x 4 Quadraten oder 2 x 4 Quadraten angelegt, wenn sie an einer Wand angelegt werden. An den Rahmen werden Schnüre oder dünne Holzstücke befestigt, um die Fläche in gleich große Quadratfuß-Abschnitte (30 x 30 cm) zu unterteilen. In jedem Abschnitt wird eine Gemüsesorte gepflanzt. Wenn Kletterpflanzen angebaut werden, werden sie in der Regel hinten platziert, damit ganz hinten im Beet ein gerades Spalier angebracht werden kann.




