
Die Pflaumenblatt-Sandkirsche, auch als Purpurblatt-Sandkirsche bezeichnet, ist ein mittelgroßer Zierstrauch oder kleiner Baum, der im ausgewachsenen Zustand eine Höhe von etwa 2,5 m und eine Breite von 2,5 m erreicht. Diese pflegeleichte Pflanze ist eine großartige Bereicherung für jede Landschaft.
Über die Pflaumenblatt-Sandkirsche
Die Purpurblättrige Sandkirsche (Prunus x cistena) gehört zur Familie der Rosengewächse. Prunus ist lateinisch für „Pflaume“, während cistena das Sioux-Wort für „Baby“ ist und sich auf ihre geringe Größe bezieht. Das „x“ weist auf die Hybridität des Strauchs hin. Diese Prunus-Hybride eignet sich aufgrund ihres schönen roten, kastanienbraunen oder violetten Laubs als Zierpflanze. Der Strauch wächst mäßig schnell und eignet sich für die USDA-Klimazonen 2-8. Die Elternpflanzen des Sandkirschstrauchs stammen aus Westasien (Prunus cerasifera) und dem Nordosten der Vereinigten Staaten (Prunus pumila). Diese purpurrote Blattpflanze hat einen ovalen Wuchs, der sich allmählich zu einer gewölbten Form entwickelt und sich von der Mitte des Strauchs aus öffnet. Das beeindruckende, 5 cm lange, gezackte Laub erscheint zunächst purpurrot und bleibt den ganzen Sommer über erhalten, bevor es sich im Herbst allmählich zu einem grün-bronzefarbenen Ton verändert. Im frühen Frühling öffnen sich die rosa Knospen der Pflanze zu weißlich-rosa Blüten – zur gleichen Zeit wie das rote Laub. Die unscheinbaren Blüten werden zu kleinen schwarz-violetten Früchten, die im Juli ohne den Kontrast zum violetten Laub kaum zu erkennen sind. Die mehreren graubraunen Stämme neigen zu Rissen und Krebsgeschwüren, aus denen Saft austritt.
Wie man eine Purpurblättrige Sandkirsche züchtet
Dieses Exemplar ist stadtverträglich und etabliert sich schnell, um der Landschaft einen leuchtenden Farbtupfer zu verleihen. Wie züchtet man also eine Purpurblättrige Sandkirsche? Sandkirschen sind in lokalen Baumschulen erhältlich und/oder können durch bewurzelte Stecklinge vermehrt werden. Sandkirschen reagieren empfindlich auf das Umpflanzen im Herbst, daher sollte bei der Bodenverbesserung, Düngung, starken Mulchung und gründlichen Bewässerung besondere Sorgfalt walten. Idealerweise sollten Sie die Purpurblättrige Sandkirsche in voller bis teilweiser Sonneneinstrahlung in feuchten, gut durchlässigen Boden pflanzen. Der Sandkirschenstrauch passt sich jedoch auch an weniger fruchtbare Böden, Trockenheit, Hitze und zu aggressiven Schnitt an.
Pflege der Sandkirsche
Da die Sandkirsche zur Familie der Rosengewächse gehört, ist sie anfällig für verschiedene Krankheiten, wie z. B. Stammkrebs, und Schädlinge, wie z. B. Bohrkäfer und japanische Käfer, die sie im Hochsommer befallen. Außerdem hat sie eine kurze Lebensdauer von 10 bis 15 Jahren, was in erster Linie auf den Befall durch Schädlinge oder Krankheiten zurückzuführen ist. Abgesehen von diesen Problemen ist die Pflege der Sandkirsche relativ unkompliziert und sie ist tolerant gegenüber einer Vielzahl von Bedingungen – winterhart in kalten Wintern und heißen Sommern. Schneiden Sie den Sandkirschbusch zurück, um schwere Äste zu entfernen, die die Pflanze belasten. Sie kann sogar zu einer formalen Hecke geschnitten oder in Rabatten, an Eingängen oder in Gruppenpflanzungen verwendet werden.




