
Seit 1960 haben die Amerikaner die Menge an Gras, Laub und Baumschnitt, die auf Deponien gelangt, um die Hälfte reduziert. Der Großteil dieser Reduzierung ist auf die Kompostierung von Gartenabfällen zurückzuführen. Das ist zwar eine gute Nachricht für die Umwelt und eine noch bessere Nachricht für Gärtner, die ihren Boden verbessern möchten, aber etwa 12 % der kommunalen Feststoffabfälle enthalten immer noch diese Materialien. Es kann noch mehr getan werden, um diese Materialien von den Deponien fernzuhalten.
Möglichkeiten zur Reduzierung von Rasenabfällen
Eine der besten Möglichkeiten, Grasschnitt von Deponien fernzuhalten, ist das Grasrecycling. Anstatt den Grasschnitt aufzulesen, wird er gemulcht und auf dem Rasen belassen. Studien zeigen, dass diese Praxis nicht zu mehr Rasenfilz führt, sondern dass Grasrecycling sogar mehrere Vorteile bietet:
- Reduziert den Zeit- und Arbeitsaufwand für die Rasenpflege.
- Spart Geld durch Reduzierung des Düngemittelbedarfs. Grasschnitt führt dem Rasen 25 % der Nährstoffe zurück, darunter Stickstoff, Kalium und Phosphor.
- Verringert den Bewässerungsbedarf des Rasens. Grasschnitt enthält 80 bis 85 % Wasser und beschattet den Boden, wodurch die Verdunstung reduziert wird.
- Grasrecycling ist umweltfreundlich. Da der Grasschnitt nicht gesammelt und zu Recyclingzentren für Gartenabfälle transportiert werden muss, verbrauchen Hausbesitzer weniger Kraftstoff und verursachen weniger Emissionen in die Atmosphäre.
Um diese Vorteile des Grasrecyclings zu nutzen, mähen Sie den Rasen auf die richtige Höhe und entfernen Sie bei jedem Schnitt nicht mehr als 1/3 der Grashalme. Verwenden Sie ein scharfes Mulchmesser oder die Mulchfunktion Ihres Rasenmähers, um das Gras fein zu zerkleinern. Vermeiden Sie es, bei nassem Gras zu mähen, um zu verhindern, dass Grasklumpen den Rasen ersticken.
Neben dem Grasrecycling gibt es noch eine weitere Möglichkeit, Rasenabfälle zu reduzieren: Ersetzen Sie den gesamten oder einen Teil des Gartens durch Pflanzenarten, die nicht regelmäßig gemäht werden müssen. Dazu gehören niedrig wachsende Arten wie kriechender Thymian und englische Kamille oder Bodendecker wie Weißklee und wilder Ingwer.
Möglichkeiten zur Reduzierung von Gartenabfällen
Hausbesitzer können ebenfalls Maßnahmen ergreifen, um die Menge an Gartenabfällen zu reduzieren. Dies beginnt mit der Reduzierung der Anzahl pflegeintensiver mehrjähriger und einjähriger Pflanzen, die jedes Jahr angebaut werden. Blumen und Zierpflanzen, die am Ende der Vegetationsperiode ausgerissen oder zurückgeschnitten werden müssen, tragen zur Entstehung von Gartenabfällen bei.
Die Kompostierung von Gartenabfällen ist eine Möglichkeit, diese Materialien von Mülldeponien fernzuhalten, aber wenn man diese Materialien gar nicht erst produziert, entfällt diese Notwendigkeit. Überlegen Sie beispielsweise, ob Sie wirklich eine 7,6 m lange Reihe hoher Pampasgräser benötigen oder ob eine kürzere Art ausreichen würde. Zügeln Sie den Wunsch, mehr Gemüse anzupflanzen, als Ihre Familie verbrauchen kann, und setzen Sie eher auf mehrjährige blühende Sträucher als auf einjährige Blumen, um Farbe in die Landschaft zu bringen.
Achten Sie ebenfalls darauf, Bäume, Sträucher und Zierpflanzen dort zu pflanzen, wo sie Platz haben, um ihre volle Größe zu erreichen. Dadurch müssen Sie die Pflanzen nicht so oft zurückschneiden, um sie auf dem vorgesehenen Platz zu halten. Ebenso bedeutet das regelmäßige Entfernen von Saugnäpfen und Wassertrieben, dass Sie später keine viel größeren Äste entsorgen müssen.
Eine weitere Möglichkeit ist die Wahl langsam wachsender oder langlebiger Arten. Eine Bur-Eiche wächst weniger als 30 cm pro Jahr und wird vielen zukünftigen Besitzern Ihres Hauses Schatten auf den Rasen spenden. Entscheiden Sie sich für eine Euonymus Japonicus-Hecke, die nur einmal im Jahr leicht zurückgeschnitten werden muss, im Gegensatz zu Buchsbäumen, bei denen jährlich etwa 10 % ihrer Masse zurückgeschnitten werden müssen.
Ideen für recycelbare Gärten
Selbst mit den besten Absichten ist es unvermeidlich, dass eine gewisse Menge an Gartenabfällen anfällt. Durch Gartenrecycling können diese Materialien von Mülldeponien ferngehalten werden. Hier sind einige Ideen für die Wiederverwendung dieser natürlichen Materialien:
- Stellen Sie aus gehackten Blättern Wurmkompost her.
- Verwenden Sie Grasschnitt, gehackte Blätter oder zerkleinerte Baumschnittabfälle als Mulch.
- Isolieren Sie empfindliche Pflanzen oder Wurzelgemüse im Winter, indem Sie sie mit Blättern bedecken.
- Stellen Sie Laubhumus her.
- Verwenden Sie Äste für einen geflochtenen Zaun.
- Verbessern Sie die Gartenerde, indem Sie im Herbst zerkleinerte Blätter oder Grasschnitt untergraben.
- Erstellen Sie originelle Kunstwerke aus getrockneten Blättern oder Baumschnitt.
- Verwandeln Sie Äste, Holzscheiben und Stämme in Möbel, Kunsthandwerk und nützliche Gegenstände.




