Auswahl und Verwendung einer Outdoor-Wildkamera

Eine Wildkamera für den Garten ist eine unterhaltsame Möglichkeit, um zu sehen, was in Ihrem Garten vor sich geht. Halten Sie die Aktivitäten bei Tag und nachtaktive Tiere fest. Sie können herausfinden, wer an Ihrem Gemüse knabbert, oder einfach mehr über die Tierwelt in Ihrer Umgebung erfahren. Der Kauf und die Einrichtung von Wildkameras ist einfach und erschwinglich.

Wie funktionieren Wildkameras?

Eine Wildkamera, auch bekannt als Tierkamera, ist eine Fernkamera, die Sie im Freien aufstellen können, um Fotos und Videos aufzunehmen. Die Idee dahinter ist, dass Sie Bilder aufnehmen können, die sonst unmöglich zu bekommen wären, da Ihre Anwesenheit die Tiere vertreiben würde.

Die Kamera läuft nicht ständig und nimmt auch nicht ständig Bilder auf. Sie wird durch Bewegung ausgelöst. Die Geräte speichern die Bilder und Videos, sodass Sie sie später ansehen können. Wildkameras wurden ursprünglich für die Wildtierforschung verwendet, aber die Kosten sind deutlich gesunken, sodass sie nun für mehr Menschen zugänglich sind.

Auswahl einer Kamera

Nicht alle Wildkameras sind gleich. Ihre Auswahlmöglichkeiten variieren je nach Preis und Funktionen. Wählen Sie die gewünschten Funktionen aus und wägen Sie diese gegen einen Preis ab, den Sie sich leisten können. Zu den verfügbaren Funktionen gehören:

  • Eine Wildkamera mit Nachtsicht ist ein Muss, da viele Tiere nachts aktiver sind.
  • Sie sollte auch über einen Infrarotblitz verfügen, mit dem Sie im Dunkeln Bilder aufnehmen können, ohne die Wildtiere zu erschrecken.
  • Mit einer Speicherkarte können Sie mehr Bilder und Videos speichern.
  • Die Videofunktion ist nicht bei allen Kameras verfügbar.
  • Über einen Bildschirm an der Kamera können Sie die Aufnahmen sofort anzeigen, ohne eine Verbindung zu einem anderen Gerät herstellen zu müssen.
  • Der Erfassungsbereich gibt an, wie weit die Kamera Bewegungen erkennen kann.
  • Die Auslösegeschwindigkeit gibt an, wie schnell nach der Erkennung einer Bewegung ein Bild aufgenommen wird. 
  • Die Erholungsgeschwindigkeit ist die Zeit, die die Kamera benötigt, um sich vor der nächsten Aufnahme zu erholen.

Einrichten einer Wildkamera für den Garten

Lesen Sie die Anleitung Ihrer Kamera, um zu erfahren, wie Sie loslegen, Einstellungen ändern und mit der Aufnahme beginnen können. Sobald Sie mit der Bedienung vertraut sind, müssen Sie den perfekten Standort finden.

Der Standort hängt von Ihrem Zweck ab. Wenn Sie beispielsweise herausfinden möchten, welches Tier nachts Ihren Vogelfutterplatz besucht, sollte die Kamera auf diesen Bereich ausgerichtet sein. Wenn Sie einfach nur daran interessiert sind, die Tierwelt in Ihrem Garten zu beobachten, versuchen Sie es mit Bereichen, die Tiere wahrscheinlich besuchen: ein Bach oder Teich, entlang eines Wildpfades oder in der Nähe eines Baus oder Nestes.

Sie benötigen nicht unbedingt eine Halterung für die Wildkamera, aber sie kann für mehr Stabilität sorgen. Die meisten Kameras werden mit einem Gurt geliefert, mit dem Sie sie an einem Pfosten, Baum oder einem anderen festen Gegenstand befestigen können.

Für Tagesaufnahmen richten Sie Ihre Kamera nach Norden oder Süden aus. Eine Ausrichtung nach Osten oder Westen führt zu Blendeffekten. Platzieren Sie die Kamera in einer Höhe, die für das gewünschte Motiv sinnvoll ist: höher für größere Tiere wie Rehe und niedriger für kleinere Bodentiere.

Bevor Sie die Kamera aufstellen, testen Sie die Positionierung. Vergewissern Sie sich, dass die Bilder den gewünschten Ort zeigen und dass keine Hindernisse im Weg sind. Es kann einige Versuche erfordern, bis Sie Tiere mit Ihrer Wildkamera aufspüren. Seien Sie also geduldig, probieren Sie neue Standorte aus und haben Sie Spaß dabei.

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