
Nichts ist so malerisch wie ein mit Efeu bewachsenes Haus. Allerdings können bestimmte Kletterpflanzen Baumaterialien und wichtige Elemente von Häusern beschädigen. Wenn Sie darüber nachdenken, Kletterpflanzen an Ihrer Hausfassade wachsen zu lassen, lesen Sie weiter, um mehr über mögliche Schäden durch Kletterpflanzen und deren Vermeidung zu erfahren.
Schäden durch Kletterpflanzen an Hausfassaden oder Dachschindeln
Die wichtigste Frage ist, wie Reben Fassadenverkleidungen oder Dachschindeln beschädigen können. Die meisten Reben wachsen entweder mit klebrigen Luftwurzeln oder mit sich windenden Ranken an Oberflächen empor. Reben mit sich windenden Ranken können Dachrinnen, Dächer und Fenster beschädigen, da sich ihre kleinen jungen Ranken um alles wickeln, was sie finden können. Wenn diese Ranken jedoch älter und größer werden, können sie schwache Oberflächen tatsächlich verformen und verbiegen. Reben mit klebrigen Luftwurzeln können Stuck, Farbe und bereits geschwächte Ziegel oder Mauerwerk beschädigen. Unabhängig davon, ob sie sich mit rankenden Ranken oder klebrigen Luftwurzeln ausbreiten, nutzen alle Reben kleine Risse oder Spalten, um sich an der Oberfläche, auf der sie wachsen, zu verankern. Dies kann zu Schäden an Dachschindeln und Fassadenverkleidungen durch Kletterreben führen. Reben können sich unter die Zwischenräume zwischen Fassadenverkleidung und Dachschindeln schieben und diese schließlich vom Haus wegziehen. Ein weiteres Problem beim Wachsen von Reben auf Fassadenverkleidungen ist, dass sie Feuchtigkeit zwischen der Pflanze und dem Haus verursachen. Diese Feuchtigkeit kann zu Schimmel, Mehltau und Fäulnis am Haus selbst führen. Sie kann auch zu Insektenbefall führen.
Wie man verhindert, dass Reben Fassadenverkleidungen oder Dachziegel beschädigen
Die beste Methode, um Weinreben an einem Haus hochwachsen zu lassen, besteht darin, sie nicht direkt am Haus selbst, sondern an einer Stütze anzubringen, die etwa 15 bis 20 cm von der Hauswand entfernt ist. Sie können Spaliere, Gitter, Metallgitter oder -netze, starke Drähte oder sogar Schnüre verwenden. Was Sie verwenden, sollte sich nach der von Ihnen angebauten Rebsorte richten, da bestimmte Rebsorten schwerer und dichter sein können als andere. Achten Sie darauf, dass Sie die Rankhilfe mindestens 15 bis 20 cm vom Haus entfernt anbringen, um eine gute Luftzirkulation zu gewährleisten. Auch wenn die Reben an Stützen wachsen, müssen Sie sie regelmäßig zurückschneiden und formen. Halten Sie sie von Dachrinnen und Dachziegeln fern. Schneiden oder binden Sie alle abweichenden Ranken zurück, die sich in Richtung Hausfassade ausbreiten, und natürlich auch alle, die wild von der Stütze wegwachsen.




