
Gärtnern kann eine großartige Möglichkeit sein, Kindern bestimmte Lektionen beizubringen. Dabei geht es nicht nur um Pflanzen und deren Anbau, sondern um alle Aspekte der Naturwissenschaften. Wasser, beispielsweise im Garten und in Zimmerpflanzen, kann eine Lektion sein, um den Wasserkreislauf zu vermitteln.
Beobachtung des Wasserkreislaufs im Garten
Das Erlernen des Wasserkreislaufs ist ein wichtiger Teil der grundlegenden Geowissenschaften, Ökosysteme und Botanik. Das einfache Beobachten der Bewegung von Wasser in Ihrem Garten ist eine einfache Möglichkeit, Ihren Kindern diese Lektion zu vermitteln.
Das Grundkonzept des Wasserkreislaufs, das Kindern vermittelt werden sollte, ist, dass Wasser sich durch die Umwelt bewegt, dabei seine Form verändert und ständig recycelt wird. Es ist eine endliche Ressource, die sich verändert, aber nie verschwindet. Einige Aspekte des Wasserkreislaufs, die Sie und Ihre Kinder in Ihrem Garten beobachten können, sind:
- Regen und Schnee. Einer der auffälligsten Teile des Wasserkreislaufs ist der Niederschlag. Wenn sich die Luft und die Wolken mit Feuchtigkeit füllen, erreichen sie einen kritischen Sättigungspunkt und es kommt zu Regen, Schnee und anderen Arten von Niederschlag.
- Teiche, Flüsse und andere Gewässer. Wohin fließt der Niederschlag? Er füllt unsere Gewässer wieder auf. Achten Sie nach dem Regen auf Veränderungen des Wasserstands in Teichen, Bächen und Feuchtgebieten.
- Nasser vs. trockener BodenSchwieriger zu erkennen ist der Niederschlag, der in den Boden eindringt. Vergleichen Sie, wie der Boden im Garten vor und nach dem Regen aussieht und sich anfühlt.
- Dachrinnen und Regenwasserabläufe. Auch menschliche Faktoren spielen im Wasserkreislauf eine Rolle. Achten Sie auf die Veränderung des Geräusches eines Regenwasserkanals vor und nach einem starken Regen oder auf das Wasser, das aus den Fallrohren der Dachrinnen Ihres Hauses strömt.
- Transpiration. Wasser wird auch aus Pflanzen über ihre Blätter entzogen. Dies ist im Garten nicht immer leicht zu erkennen, aber Sie können Zimmerpflanzen manipulieren, um diesen Prozess in Aktion zu sehen.
Unterrichtseinheiten und Ideen zum Wasserkreislauf
Sie können Kindern den Wasserkreislauf vermitteln, indem Sie einfach beobachten, wie sich Wasser in Ihrem Garten bewegt, aber probieren Sie auch einige großartige Ideen für Projekte und Unterrichtseinheiten aus. Für Kinder jeden Alters bietet sich die Erstellung eines Terrariums an, um einen kleinen Wasserkreislauf zu schaffen und zu beobachten.
Ein Terrarium ist ein geschlossener Garten, für den Sie keinen ausgefallenen Behälter benötigen. Ein Einmachglas oder sogar eine Plastiktüte, die Sie über eine Pflanze stülpen können, reichen aus. Ihre Kinder füllen Wasser in den Behälter, verschließen ihn und beobachten, wie das Wasser vom Boden zur Pflanze und in die Luft gelangt. Außerdem bildet sich Kondenswasser am Behälter. Und wenn Sie genau hinschauen, können Sie vielleicht sogar die Transpiration beobachten, da sich Wassertropfen auf den Blättern der Pflanzen bilden.
Für ältere Schüler, beispielsweise aus der Oberstufe, ist der Garten ein idealer Ort für ein längerfristiges Projekt oder Experiment. Lassen Sie Ihre Kinder beispielsweise einen Regengarten entwerfen und anlegen. Beginnen Sie mit Recherchen und der Planung und bauen Sie ihn dann. Im Rahmen dieses Prozesses können sie auch verschiedene Experimente durchführen, beispielsweise Niederschlagsmengen und Veränderungen des Wasserstands in Teichen oder Feuchtgebieten messen, verschiedene Pflanzen ausprobieren, um herauszufinden, welche sich am besten für feuchte Böden eignen, und Schadstoffe im Wasser messen.




