
Salbei ist eine robuste Staude, die seit Jahrhunderten für medizinische Zwecke und als Küchenkraut angebaut wird. Im Laufe dieser Jahrhunderte haben Bio-Gärtner festgestellt, dass Begleitpflanzen für Salbei sowohl die Vitalität des Krauts als auch die der Begleitpflanzen fördern. Was wächst gut zusammen mit Salbei? Es gibt eine Reihe von Begleitpflanzen für Salbei. Lesen Sie weiter, um mehr über die Begleitpflanzung mit Salbei zu erfahren.
Begleitpflanzung mit Salbei
Die Wissenschaft der Begleitpflanzung ist derzeit noch relativ wenig erforscht, aber jahrhundertealte Erfahrungsberichte belegen ihre Wirksamkeit. Stark duftende Pflanzen und Kräuter werden seit Jahrhunderten in Mischkulturen verwendet, da ihr intensiver Geruch Schädlinge abwehrt. Einige Begleitpflanzen fördern nützliche Bestäuber. Die Beschaffenheit einer Pflanze wie Salbei kann sie zu einer geeigneten Begleitpflanze machen. Auch aufgrund seiner Blüten ist Salbei eine wertvolle Begleitpflanze. Wenn die Pflanze blüht, lockt sie nützliche Bestäuber in den Garten.
Was man mit Salbei pflanzen sollte
So wie nicht jeder Mensch für andere Menschen empfänglich ist, vertragen sich manche Pflanzen gut mit Salbei, andere hingegen nicht. Welche Pflanzen sollten also zusammen mit Salbei gepflanzt werden? Salbei wirkt sich positiv auf alle Kohlgewächse aus. Dazu gehören Brokkoli, Rosenkohl, Kohl, Blumenkohl, Grünkohl und Kohlrabi. Salbei wehrt Schädlinge wie Kohlmotten, Raupen, Maden, Würmer und schwarze Flohkäfer ab. Salbei wehrt Karottenfliegen ab. Er wehrt auch Schädlinge in der Nähe von Erdbeeren ab und soll deren Geschmack verbessern. Salbei zieht nützliche Insekten in die Nähe von Tomatenpflanzen.
Im Kräutergarten kann Salbei als Begleitpflanze neben Lavendel, Zitronenmelisse, Zitronenthymian, Liebstöckel, Oregano, Petersilie, Rosmarin, Bohnenkraut, Thymian und Estragon verwendet werden.
Was man nicht zusammen mit Salbei pflanzen sollte
Salbei soll das Wachstum von Gurken hemmen. Pflanzen Sie stattdessen Kräuter wie Katzenminze, Schnittlauch oder Dill oder Einjährige wie Ringelblumen oder Kapuzinerkresse, um Schädlinge wie Gurkenkäfer und Kürbiswanzen abzuwehren.
Die Faustregel im Garten lautet: Gleiches mit Gleichem pflanzen. Das bedeutet, dass Sie trockenheitstolerante Pflanzen zusammen gruppieren sollten, genauso wie Pflanzen, die gleichmäßige Feuchtigkeit bevorzugen, zusammen gepflanzt werden sollten. Alliumgewächse (Zwiebeln, Lauch, Knoblauch) mögen beispielsweise feuchte Bedingungen, Salbei hingegen nicht. Pflanzen Sie stattdessen Sommer-Bohnenkraut oder Kamille als Begleitkräuter um Ihre Alliumgewächse herum.
Salbei soll das Wachstum von Raute verlangsamen. Wermut ist schädlich für Salbei, und Fenchel ist allelopathisch – das heißt, er produziert eine Chemikalie, die für die meisten Pflanzen, einschließlich Salbei, schädlich ist. Vermeiden Sie daher dessen Verwendung in der Nähe.
Über Salbeipflanzen
Salbei mit seinen quadratischen Stielen gehört zur Familie der Minzen oder Lamiaceae. Die meisten Salbeisorten (Salvia officinalis) werden etwa 91 cm hoch und ebenso breit. Der Gattungsname „Salvia” stammt vom lateinischen „salveo” ab, was „gesund sein” bedeutet und auf die medizinische Verwendung des Krauts hinweist. Frischer Salbei hat ein scharfes Aroma, das an Kiefer und Zitrusfrüchte erinnert. Er kann sowohl frisch als auch getrocknet verwendet werden, wobei frischer Salbei einen intensiveren Geschmack hat als getrockneter.
Salbei gedeiht in voller Sonne bis Halbschatten und sollte in gut durchlässigen, nährstoffreichen Boden gepflanzt werden. Salbei ist resistent gegen Rehe und Trockenheit sowie salztolerant und kann durch Samen, Teilung oder Stecklinge vermehrt werden. Salbei blüht spät in der Vegetationsperiode, was ihn zu einer guten Wahl für Bestäubergärten oder Gebiete mit geringer Wasserzufuhr macht.
Was ist Mischkultur?
Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Begriff „Begleitpflanzung“ zu interpretieren. Natürlich kann er sich auf komplementäre Farben oder Texturen beziehen, aber für unsere Zwecke bezieht sich die Begleitpflanzung mit Salbei auf die enge Bepflanzung von zwei oder mehr Arten, wobei eine oder mehrere Arten von der unmittelbaren Nähe der anderen profitieren. Andere Pflanzen können als Begleitpflanzen dienen, um Schatten oder Bodendecker zu bieten, damit die Pflanzen keinen Sonnenbrand bekommen, die Wurzeln kühl bleiben und das Wachstum oder der Geschmack gefördert werden. Wieder andere Begleitpflanzen wie Bohnen, die dem Boden Stickstoff zuführen, werden zur Verbesserung der Bodenqualität eingesetzt.
Der Einsatz von Begleitpflanzen für Salbei funktioniert ähnlich wie im natürlichen Ökosystem. Er erhöht die Artenvielfalt und trägt zum Gleichgewicht des Ökosystems bei, sodass die Natur ihre Arbeit tun kann.




