
Schnelle Schilforchidee Fakten:
- Botanischer Name – Epidendrum ibaguense, Epidendrum radicans
- Höhe – 1 m
- Breite – 45 cm
- Sonneneinstrahlung – helles, indirektes Licht; Halbschatten
- Bodenanforderungen – Orchideenerde, gut durchlässiger saurer Boden
- Winterhärtezonen – USDA-Zonen 8–11
- Pflanzzeit – Frühling
Verwendung der Schilforchidee
Schilforchideen, auch Kreuzblütenorchideen genannt, gehören zu den am einfachsten zu züchtenden Orchideen. Obwohl mehrere Arten gemeinhin als „Reed Orchids” bezeichnet werden, haben die meisten sehr ähnliche Wuchsformen und Bedürfnisse.
Gärtner züchten diese empfindlichen Pflanzen erfolgreich in Innenräumen, während diejenigen, die in frostfreien Gartenregionen leben, die Arten sogar im Freien, in Kübeln oder Blumenbeeten züchten können. Wenn sie blühen, produzieren Schilforchideen eine Fülle von leuchtend rot-orangefarbenen Blüten auf hohen Stielen. Da die Pflanzen recht leicht blühen, sind sie eine gute Wahl für Anfänger im Orchideenbereich sowie für alle, die ihrem Zuhause einen leuchtenden Farbtupfer verleihen möchten. Erfahren Sie hier mehr über die besonderen Bedürfnisse von Schilforchideen.
Pflege von Schilforchideen
Viele Orchideen benötigen spezielle Behälter, aber terrestrische Schilforchideen können in ihren Winterhärtezonen direkt im Garten angebaut werden. Im Garten benötigen diese Pflanzen nährstoffreiche Beete und gut durchlässige Erde. Schilforchideen schätzen ein warmes, feuchtes Klima. In Behältern gezüchtete Orchideen gedeihen am besten in einer speziell für ihr Wachstum entwickelten Blumenerde, die in der Regel aus Rinde und Perlit besteht.
Auch Licht ist wichtig, um die Blüte zu fördern. Orchideen sollten helles, indirektes Licht erhalten. Im Freien gezüchtete Pflanzen profitieren am meisten von der frühen Morgensonne oder von längeren Perioden mit diffusem Licht über den Tag verteilt. Zu viel Sonne kann zwar dazu führen, dass die Blätter der Pflanzen vergilben oder verbrennen, aber zu wenig Licht kann die Bildung von Blütenknospen verhindern. Schilforchideen profitieren auch von der regelmäßigen Gabe eines ausgewogenen Langzeitdüngers während der gesamten Vegetationsperiode.
Wasserbedarf
Während der aktiven Wachstumsphasen sorgt eine gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit für ideale Bedingungen für die Blütenbildung. In Gebieten mit längeren Trockenperioden ist eine zusätzliche Bewässerung erforderlich. Achten Sie jedoch darauf, dass der Boden nicht vollständig austrocknet, und vermeiden Sie es ebenso, die Pflanzen zu überbewässern. Staunässe kann sich nachteilig auf die allgemeine Gesundheit der Pflanzen auswirken. Wenn sich das Wetter im Herbst zu ändern beginnt, ist es am besten, die Bewässerungshäufigkeit zu reduzieren, um sich auf die kühleren Monate vorzubereiten.
Probleme, Schädlinge und Krankheiten
Wurzelfäule, die eine direkte Folge von Überwässerung ist, ist oft ein Problem beim Anbau von Schilforchideen. Die meisten Fälle von Fäulnis lassen sich vermeiden, indem man besonders auf den Feuchtigkeitsgehalt des Bodens achtet. Auch kleine Insekten wie Blattläuse können zu einem Problem werden. Bleiben Sie während der gesamten Wachstumsperiode wachsam und achten Sie sorgfältig auf frühe Anzeichen eines Befalls. In den meisten Fällen stellen Schädlinge und Krankheiten keine ernsthafte Bedrohung für Schilforchideen dar.
Vermehrung
Die Vermehrung von Schilforchideen ist relativ einfach. Neue Pflanzen können durch Stecklinge und Teilung gezüchtet werden. Um neue Stecklinge zu vermehren, sollten diese in ein feuchtes Pflanzsubstrat gesetzt werden. Achten Sie während des gesamten Bewurzelungsprozesses auf ausreichende Licht- und Feuchtigkeitsverhältnisse.
Schilforchideen verbreiten sich schnell durch unterirdische Rhizome. Jede Pflanze lässt sich leicht zerteilen und in einen eigenen Topf pflanzen. Auch die an den Stielen entstehenden Ableger können auf diese Weise bewurzelt und in Töpfe gesetzt werden.




