
Es lässt sich nicht vermeiden. Hunde können bei ihrer Suche nach etwas zum Knabbern äußerst wachsam sein – hier ein Knochen, dort ein Schuh und sogar die eine oder andere Pflanze. Das Problem ist, dass es viele Pflanzen gibt, die für Hunde giftig sind. Daher kann das Wissen darüber, welche Pflanzen für Hunde giftig sind, einen großen Beitrag dazu leisten, Tragödien zu verhindern und die Sicherheit Ihres Haustieres im Haus zu gewährleisten.
Welche Pflanzen sind für Hunde giftig?
Es gibt zahlreiche Pflanzen, die für Hunde giftig sind. Aus diesem Grund wäre es fast unmöglich, jede einzelne (zusammen mit den Symptomen) in einem kurzen Artikel aufzuzählen. Daher haben wir beschlossen, einige der häufigsten giftigen Pflanzen für Hunde in drei Kategorien einzuteilen: solche, die leicht giftig sind, solche, die mäßig giftig sind, und solche, die stark giftig sind.
Für Hunde giftige Pflanzen mit leichter Wirkung

Zwar können viele Pflanzen eine leichte Giftigkeit aufweisen, doch gehören diese zu den häufigsten:
- Efeu, Weihnachtsstern, Rainfarn, Brennnessel, Glyzinie (Samen/Hülsen) und Iris können alle zu leichten bis schweren Verdauungsstörungen führen.
- Butterblumen (Ranunculus) enthalten Säfte, die das Verdauungssystem eines Hundes stark reizen oder sogar schädigen können.
- Jack-in-the-Pulpit kann zu starkem Brennen und Reizungen im Mund und auf der Zunge führen.
Für Hunde giftige Pflanzen mit mäßigen Auswirkungen

- Zahlreiche Arten von Zwiebeln können bei Hunden moderate Auswirkungen haben. Zwiebeln wie Hyazinthen und Narzissen können in großen Mengen zu Erbrechen, Durchfall und sogar zum Tod führen.
- Krokusse, Maiglöckchen und Stern von Bethlehem können zu Erbrechen, nervöser Erregung, unregelmäßigem Herzschlag, Verdauungsstörungen und Verwirrung führen.
- Pflanzen aus der Familie der Aronstabgewächse (wie z. B. die Dumbcane) können starke Reizungen im Mund- und Rachenraum verursachen.
- Azaleen und Rhododendren verursachen Übelkeit, Erbrechen, Depressionen, Atembeschwerden, Koma und in schweren Fällen sogar den Tod.
- Junge Pflanzen und Samen der Ritterspornart (Delphinium) führen zu Verdauungsstörungen, nervöser Erregung und Depressionen.
- Fingerhut (Digitalis) kann in großen Mengen Herzrhythmusstörungen, Verdauungsstörungen und Verwirrtheit verursachen.
- Pflanzen aus der Familie der Nachtschattengewächse, insbesondere Beeren, können zu starken Verdauungsstörungen und Nervenproblemen führen, die tödlich sein können.
- Alle Teile der Funkie sind für Hunde giftig, und ihre Aufnahme kann zu Erbrechen, Durchfall und Depressionen führen.
- Sowohl Blätter als auch Eicheln von Eichen können die Nieren schädigen, während die Rinde und das Laub von Robinien Übelkeit, Schwäche und Depressionen verursachen können.
Für Hunde stark giftige Pflanzen

- Samen und Beeren können für Hundebesitzer ein großes Problem darstellen. Rosenkranzbohnen und Rizinussamen können für Ihr Haustier schnell zu einer Katastrophe führen und oft zum Tod führen. Sowohl Mistel- als auch Jasminbeeren können zu Verdauungs- und Nervensystemversagen führen, was zum Tod führen kann. Eibenbeeren (sowie das Laub) können zum plötzlichen Tod führen.
- Pflanzen wie Gift- und Wasserschierling können zu heftigen, schmerzhaften Krämpfen und zum Tod führen.
- Große Mengen roher oder gekochter Rhabarber können ebenfalls Krämpfe verursachen, gefolgt von Koma und Tod.
- Stechapfel führt zu extremem Durst, Delirium, Inkohärenz und Koma.
- Sowohl die Zweige als auch das Laub von Kirschbäumen können für Hunde tödlich sein, wenn sie gefressen werden.
- Während alle Teile der Pflanze giftig sein können, können die Blätter der Sagopalme bei Hunden schwere Nieren- und Leberschäden verursachen und sogar zum Tod führen, wenn sie gefressen werden. Auch die Samen sind stark giftig.
Die Symptome können je nach Hund, Menge und Teil der aufgenommenen Pflanze variieren. Sie sollten Ihren Hund jedoch sofort zum Tierarzt bringen, sobald Sie ungewöhnliches Verhalten feststellen, insbesondere wenn Sie den Verdacht haben, dass er eine giftige Pflanze gefressen hat (die Sie ebenfalls zum Tierarzt mitnehmen sollten).
Dies war nur ein kurzer Überblick über für Hunde giftige Pflanzen. Eine vollständige Liste giftiger Pflanzen für Hunde finden Sie unter: Cornell University: Giftige Pflanzen für Hunde UC Davis School of Veterinary Medicine: Haustiere und giftige Pflanzen




