
Nur wenige Dinge sind im heimischen Gemüsegarten frustrierender als der Umgang mit unerwünschten Schädlingen. Insekten können zwar erhebliche Schäden an Pflanzen verursachen, aber auch kleine Tiere wie Mäuse, Eichhörnchen und Streifenhörnchen können großen Schaden anrichten. Obwohl Gartenpflanzen in jedem Wachstumsstadium beschädigt werden können, sind zarte Sämlinge besonders anfällig.
Um einen erfolgreichen Start in die Gartensaison zu gewährleisten, ist es wichtig, herauszufinden, welche Tiere die Übeltäter sind und, was noch wichtiger ist, wie man sie bekämpfen kann.
Lesen Sie weiter, um Tipps zu erhalten, was Sie gegen kleine Tiere tun können, die die Sämlinge in Ihrem Garten fressen.
Welches Tier frisst meine Sämlinge?
Während Gartensamen häufig von Mäusen gefressen werden, werden die meisten Sämlinge von Wühlmäusen, Streifenhörnchen, Kaninchen oder Eichhörnchen beschädigt. Um festzustellen, welche kleinen Tiere die Sämlinge in Ihrem Garten fressen, ist es wichtig, den Bereich sorgfältig zu beobachten.
Viele Nagetierarten können eine Reihe von Tunneln anlegen, während größere Tiere wie Eichhörnchen deutlichere Spuren hinterlassen, die auf Fraßspuren hindeuten. In vielen Fällen kann man diese kleinen Tiere früh morgens oder spät abends im Garten beobachten.
So schützen Sie Ihre Setzlinge
Es gibt zwar viele Fallen zur Bekämpfung von Problemtieren, doch diese Methoden sind möglicherweise nicht für jeden geeignet. Dies gilt insbesondere für Haushalte mit Haustieren oder Kindern. Glücklicherweise gibt es mehrere Strategien, mit denen Gärtner Tiere abschrecken können, die Setzlinge fressen.
In vielen Fällen lassen sich Tiere, die Setzlinge fressen, durch selbst hergestellte Abwehrmittel abschrecken. Diese DIY-Rezepte enthalten meist Zutaten wie Cayennepfeffer oder Essig. Wenn Sie sich dafür entscheiden, Ihr eigenes Abwehrmittel herzustellen, achten Sie darauf, nur ein Rezept aus einer seriösen Quelle zu verwenden, da so sichergestellt ist, dass Pflanzen, Haustiere oder Menschen keinen Schaden nehmen.
Wenn Setzlinge gefressen werden, ist dies oft ein Zeichen dafür, dass das Futter für die Tiere knapp geworden ist. Viele Gärtner entscheiden sich dafür, dem entgegenzuwirken, indem sie eine Futterstelle weit entfernt von den Beeten einrichten. Dies kann beispielsweise durch die Verwendung von Futterhäuschen geschehen, die speziell für Eichhörnchen oder andere Wildtiere entwickelt wurden. Manche entscheiden sich sogar dafür, zusätzliches Gemüse in der Nähe des Futterautomaten anzupflanzen, um die Aufmerksamkeit vom eigentlichen Garten abzulenken.
Kleine Tiere, die Setzlinge fressen, können auch verscheucht werden. Während sowohl Hunde als auch Katzen für diese Aufgabe geeignet sind, lassen sich viele kleine Tiere durch den Einsatz von bewegungsaktivierten Sprinklern oder anderen visuellen Abschreckungsmitteln schnell vertreiben.
Wenn diese Maßnahmen fehlschlagen, haben Gärtner immer noch die Möglichkeit, Setzlinge mit Draht, Reihenabdeckungen oder Netzen zu schützen. Wenn diese Vorrichtungen fest angebracht werden, bieten sie in der Regel ausreichenden Schutz, damit empfindliche Setzlinge gedeihen können, bis sie groß genug sind, um in andere Bereiche des Gartens umgepflanzt zu werden.




