
Ob auf der Terrasse, der Veranda, im Garten oder zu beiden Seiten des Eingangsbereichs – auffällige Pflanzgefäße setzen ein Statement. Pflanzgefäße sind in einer Vielzahl von Farben, Formen und Größen erhältlich. Große Urnen und hohe, dekorative, glasierte Töpfe sind derzeit besonders beliebt.
Dekorative Töpfe wie diese tragen zwar zum schönen, dramatischen Erscheinungsbild von Pflanzgefäßen bei, haben jedoch auch einige Nachteile. Wenn sie mit Blumenerde gefüllt sind, können große Töpfe extrem schwer und unbeweglich sein. Viele glasierte Ziertöpfe haben möglicherweise auch keine geeigneten Drainagelöcher oder lassen aufgrund der Blumenerde das Wasser nicht gut ablaufen.
Ganz zu schweigen davon, dass der Kauf von ausreichend Blumenerde zum Befüllen großer Töpfe ziemlich teuer werden kann. Was kann ein Gärtner also tun? Lesen Sie weiter, um mehr über die Verwendung von Styropor als Füllmaterial für Kübel zu erfahren.
Verwendung von Styropor in Kübeln
Früher wurde empfohlen, zerbrochene Tonscherben, Steine, Holzspäne oder Styropor-Verpackungschips als Füllmaterial auf den Boden der Töpfe zu legen, um die Drainage zu verbessern. Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass Tontöpfe, Steine und Holzspäne tatsächlich dazu führen können, dass die Töpfe langsamer entwässern. Außerdem können sie das Gewicht des Behälters erhöhen. Styropor ist leicht, aber hilft Styropor bei der Entwässerung? Seit Jahrzehnten verwenden Container-Gärtner Styropor zur Entwässerung.
Es war langlebig, verbesserte die Drainage, erhöhte das Gewicht des Topfes nicht und war ein wirksamer Füllstoff für tiefe Töpfe. Da Deponien jedoch mit nicht biologisch abbaubaren Produkten überfüllt sind, werden viele Styroporverpackungsprodukte mittlerweile so hergestellt, dass sie sich mit der Zeit auflösen. Es wird nicht empfohlen, Styroporchips für Topfpflanzen zu verwenden, da sie sich in Wasser und Erde zersetzen können und die Behälter dadurch einsinken.
Wenn Sie eine große Menge Styropor aus Produktverpackungen haben und sich fragen: „Sollte ich Topfpflanzen mit Styropor auskleiden?“, gibt es eine Möglichkeit, das Styropor zu testen. Wenn Sie diese Verpackungschips oder Styroporstücke mehrere Tage lang in einer Wanne mit Wasser einweichen, können Sie feststellen, ob sich die von Ihnen verwendete Sorte zersetzt oder nicht. Wenn sich die Stücke im Wasser auflösen, sollten Sie sie nicht als Bodengrund in Töpfen verwenden.
Hilft Styropor bei der Drainage?
Ein weiteres Problem, das Gärtner bei der Verwendung von Styropor in Behältern hatten, ist, dass tiefe Pflanzenwurzeln in das Styropor hineinwachsen können. In Töpfen mit wenig oder gar keiner Drainage kann der Bereich mit Styropor durchnässt werden und dazu führen, dass diese Pflanzenwurzeln verfaulen oder absterben. Styropor enthält außerdem keine Nährstoffe, die von den Pflanzenwurzeln aufgenommen werden können.
Zu viel Wasser und Nährstoffmangel können dazu führen, dass schöne Kübelgestecke plötzlich welken und absterben. Es wird empfohlen, große Kübel nach der „Kübel-im-Kübel“-Methode zu bepflanzen, bei der die Pflanzen in einen preiswerten Plastiktopf gesetzt und dieser dann auf Füllmaterial (z. B. Styropor) in den großen dekorativen Kübel gestellt wird.
Mit dieser Methode lassen sich die Kübelgestecke leicht zu jeder Jahreszeit austauschen, die Pflanzenwurzeln bleiben im Blumenerde und wenn die Styroporfüllung mit der Zeit zerfällt, kann sie leicht repariert werden.




