
Südafrika hat eine USDA-Winterhärtezone von 11a-12b. Damit bietet es warme, sonnige Bedingungen, die für viele Pflanzenarten ideal sind. Der einzige Nachteil der südafrikanischen Landschaftsgestaltung ist die wassersparende Gartengestaltung. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge beträgt nur 46 cm, was der Hälfte des globalen Durchschnitts entspricht. Die Tendenz zur Trockenheit macht die Gartenarbeit in Südafrika etwas schwierig, es sei denn, man wählt einheimische Pflanzen. Trotz dieser Herausforderung können südafrikanische Gärten eine erstaunliche Vielfalt und Farbenpracht aufweisen.
Der typische südafrikanische Gartenstil kombiniert einheimische Pflanzen mit essbaren und exotischen Exemplaren. Die Jahreszeiten sind umgekehrt zu denen vieler westlicher Länder, wobei der Herbst und Winter die wärmsten und feuchtesten Monate sind, während die Sommermonate kühler und trockener sind. Bei südafrikanischen Gärten muss berücksichtigt werden, wann es regnen wird und wie die Pflanzen von Mai bis September geschützt werden können, wenn die Regenwahrscheinlichkeit minimal ist.
Gartenarbeit in Südafrika
Da das Wetter das ganze Jahr über konstant warm ist, kann man zu jeder Jahreszeit im Garten arbeiten. Diese erfreuliche Tatsache bedeutet, dass südafrikanische Gärten jederzeit Lebensmittel und Blumen produzieren können. Um kühle Außenbereiche zu schaffen, kann es wichtig sein, trockenheitstolerante Bäume zu pflanzen. Diese halten den Boden kühl und spenden Ihnen und den Wildtieren Schatten. Unterholzpflanzen sind schattentolerant und sollten einen ähnlichen Feuchtigkeitsbedarf wie die größeren Pflanzen haben. Wasserspiele und andere Wasserquellen helfen Vögeln und anderen Wildtieren, sorgen aber auch für Luftfeuchtigkeit und kühlen die Luft. Durch das Hinzufügen von Elementen wie Statuen, Steingärten und anderen anorganischen Gegenständen lässt sich der Wasserverbrauch reduzieren und dem Garten eine einzigartige Note verleihen.
Was kann man in Südafrika anbauen?
In Südafrika kann jede Pflanze angebaut werden, die Hitze verträgt. Wenn Sie sich jedoch an einheimische Pflanzen halten, können Sie Ihre Wasserrechnung erheblich senken. Protea ist eine wild blühende Pflanze mit einer prähistorischen Schönheit. Rotglühende Pokerpflanzen mit ihrem beschreibenden Namen sorgen für leuchtend orangefarbene Akzente im Garten. Strelitzia, besser bekannt als Paradiesvogelblume, ist eine hochgewachsene Pflanze mit einer auffälligen, kranichähnlichen Blüte. Weitere einheimische Pflanzen sind:
- Agapanthus
- Jasmin
- Korallenbaum
- Ochna
- Arum-Lilien
- Plumbago
- Gladiolen
- Aloe
- Gerbera
- Clivia
- Plectranthus
- Crocosmia
- Nemesia
- Pelargonium
- Gazania
- Kapheide
Tipps zur Gestaltung südafrikanischer Gärten
Pflanzen mit gleichen Bedürfnissen sollten in denselben Beeten gepflanzt werden. Protea beispielsweise verträgt keinen Dünger und sollte daher mit anderen Pflanzen gepflanzt werden, die ebenfalls wenig Nährstoffe benötigen. Verwenden Sie ein gezieltes Bewässerungssystem, wie z. B. eine Tropfbewässerung, um das Wasser direkt an die Wurzeln zu leiten. Vermeiden Sie es, zur Mittagszeit zu gießen, da dann ein Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Erwägen Sie die Verwendung von langsam freisetzenden Baum-Bewässerungsbeuteln für Obst- und Zierbäume. Verwenden Sie Mulch um offene Flächen im Garten, um Feuchtigkeit zu speichern und den Boden zu kühlen. Mit einfachen kleinen Tricks können Sie Ihre Pflanzen glücklich machen und Ihren Wasserverbrauch gering halten.




