Warum faulen Paprika – Umgang mit Fäulnis bei Paprika

Paprika gehört zu den beliebtesten Pflanzen in Gemüsegärten, und das aus gutem Grund. Sobald sie einmal wachsen, produzieren sie während der gesamten Vegetationsperiode ununterbrochen Paprika. Es kann daher sehr traurig sein, wenn Ihre kleinen Paprikasämlinge die ersten Wachstumsphasen nicht überstehen, umfallen und verdorren, bevor sie auch nur eine einzige Paprika hervorbringen können. Dieses Problem wird als Umfallkrankheit bezeichnet und ist ein echtes Problem bei Gemüsesämlingen. Lesen Sie weiter, um mehr darüber zu erfahren, was die Umfallkrankheit bei Paprika verursacht und wie Sie sie verhindern können.

Warum kommt es zur Umfallkrankheit bei Paprika?

Der Hauptverursacher der Umfallkrankheit bei Paprika ist eine Pilzfamilie namens Pythium. Es gibt mehrere Arten, die Paprikasämlinge abtöten können, aber das Ergebnis ist in der Regel eines von zwei Dingen. Entweder keimen die Samen überhaupt nicht, oder kurz nach dem Keimen fallen die Sämlinge an der Bodenlinie um. Oft ist der Stiel direkt über der Bodenlinie dunkel und verschrumpelt. Wenn man sie ausgräbt, sind die Wurzeln der Sämlinge in der Regel ebenfalls dunkel und verschrumpelt. Die obersten Wurzeln können größer erscheinen, da die unteren Wurzeln zuerst betroffen sind. Manchmal überleben die Sämlinge bis zum Erwachsenenalter, bleiben aber verkümmert. Pythium kommt zwar häufiger vor, aber Damping-off bei Paprika kann auch durch Phytophthora und Rhizoctonia verursacht werden, zwei andere Pilzfamilien.

Wie man Damping-off bei Paprika verhindert

Fäulnis tritt in der Regel in feuchten, verdichteten Böden mit schlechter Drainage auf. Die beste Vorbeugungsmaßnahme ist daher, Ihre Paprikasamen in belüfteten, gut drainierten Böden oder Kultursubstraten auszusäen. Wenn Sie im Freien pflanzen, warten Sie, bis die Temperaturen warm sind, damit die Samen keimen und die Sämlinge schnell und kräftig wachsen können. Wenn Sie Setzlinge kaufen, achten Sie darauf, dass diese als krankheitsfrei zertifiziert sind. Fungizide, die Kupfer, Mefenoxam und Fludioxonil enthalten, können ebenfalls wirksam sein.

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