
Lackbäume werden in diesem Land nicht sehr häufig angebaut, daher ist es verständlich, dass sich ein Gärtner fragt: „Was ist ein Lackbaum?“ Lackbäume (Toxicodendron vernicifluum, früher Rhus verniciflua) stammen aus Asien und werden wegen ihres Saftes angebaut. Der Lackbaumsaft ist in flüssiger Form giftig, trocknet jedoch zu einem harten, klaren Lack. Lesen Sie weiter, um mehr über Lackbäume zu erfahren.
Wo wachsen Lackbäume?
Es ist nicht schwer zu erraten, wo Lackbäume wachsen. Die Bäume werden manchmal als asiatische Lackbäume, chinesische Lackbäume oder japanische Lackbäume bezeichnet. Das liegt daran, dass sie in Teilen Chinas, Japans und Koreas wild wachsen.
Was ist ein Lackbaum?
Wenn man sich über Lackbäume informiert, erfährt man, dass die Bäume etwa 15 Meter hoch werden und große Blätter tragen, die jeweils aus 7 bis 19 Fiederblättchen bestehen. Sie blühen im Sommer, normalerweise im Juli. Ein Lackbaum trägt entweder männliche oder weibliche Blüten, daher benötigt man einen männlichen und einen weiblichen Baum für die Bestäubung. Bienen bestäuben die Blüten asiatischer Lackbäume, und aus den bestäubten Blüten entwickeln sich Samen, die im Herbst reifen.
Anbau asiatischer Lackbäume
Asiatische Lackbäume wachsen am besten in gut durchlässigen, fruchtbaren Böden in direkter Sonneneinstrahlung. Es ist ratsam, sie an etwas geschützten Standorten zu pflanzen, da ihre Äste bei starkem Wind leicht brechen. Die meisten Bäume dieser Art werden in Asien nicht wegen ihrer Schönheit angebaut, sondern wegen ihres Saftes. Wenn der Saft auf Gegenstände aufgetragen wird und trocknen kann, entsteht eine haltbare und glänzende Oberfläche.
Über den Saft des Lackbaums
Der Saft wird aus dem Stamm von Lackbäumen gewonnen, die mindestens 10 Jahre alt sind. Die Bauern schneiden 5 bis 10 horizontale Linien in den Baumstamm, um den Saft zu sammeln, der aus den Wunden austritt. Der Saft wird gefiltert und behandelt, bevor er auf einen Gegenstand aufgetragen wird. Ein lackierter Gegenstand muss bis zu 24 Stunden lang in einem feuchten Raum getrocknet werden, bevor er aushärtet. In flüssigem Zustand kann der Saft schwere Hautausschläge verursachen. Auch das Einatmen der Dämpfe des Saftes kann zu Lackbaumausschlag führen.




