
Die Einbürgerung von Pflanzen kann sowohl gut als auch schlecht sein, je nach Pflanze und Vorgehensweise. Es handelt sich um nicht heimische Arten, die Unkraut oder invasiv sein können. Einige sind harmlos und können ohne Bedenken in Ihrem Garten angesiedelt werden.
Was ist eine angesiedelte Pflanze?
Die Definition einer angesiedelten Pflanze umfasst zwei wesentliche Merkmale:
- Es handelt sich um eine Pflanze, die nicht in dem Gebiet heimisch ist, in dem sie wächst, und die in der Regel aus einem anderen Land stammt.
- Sie wächst von selbst und vermehrt sich ohne das Zutun eines Gärtners.
Diese Pflanzen sind nicht heimisch, aber schon seit langer Zeit in der Region vorhanden. Aus diesem Grund nehmen viele Menschen an, dass es sich um heimische Arten handelt.
Eine eingebürgerte Pflanze kann gut oder schlecht sein, je nachdem, wen man fragt. Wenn Sie eine nicht heimische Art in Ihrem Garten pflanzen und diese ohne Ihr Zutun einen Platz ausfüllt, freuen Sie sich vielleicht darüber.
Andererseits können eingebürgerte Pflanzen invasiv sein und Schaden anrichten. Diese Pflanzen wachsen oft sehr kräftig und verdrängen einheimische Arten im Wettbewerb um Ressourcen. Sie können leicht die Oberhand gewinnen und das lokale Ökosystem verändern.
Beispiele für eingebürgerte Pflanzen in Nordamerika
Einige eingebürgerte Pflanzen gelten als Unkraut, wie Löwenzahn, Winde, Tumbleweed und Japanischer Staudenknöterich. Fast alle sind sich einig, dass es sich hierbei um lästige Pflanzen handelt, die in verschiedenen Umgebungen wachsen und Gärten, Rasenflächen oder einheimische Pflanzen beeinträchtigen. Weitere Beispiele für in Nordamerika eingebürgerte Pflanzen sind:
- Taglilie
- Fingerhut
- Purpur-Weiderich
- Japanische Geißblatt
- Japanische Berberitze
- Feuerdorn
- Efeu
- Kudzu
- Norwegischer Ahorn
- Maiglöckchen
Wie man Pflanzen naturalisiert
Nicht alle naturalisierten Pflanzen sind schädlich oder invasiv. Vielleicht möchten Sie diese Pflanzen in Ihrem Garten oder auf Ihrem Grundstück wachsen lassen oder naturalisieren, zum Beispiel Taglilien oder Maiglöckchen.
Bei Pflanzen, die keine Zwiebeln bilden, erfolgt die Einbürgerung, wenn sie sich entwickeln und Samen freisetzen können. Die gute Nachricht, wenn Sie möchten, dass sich einige dieser Arten ausbreiten, ist, dass sie sich recht leicht einbürgern lassen. Dennoch können Sie einige Dinge tun, um die Aussaat zu fördern:
- Lassen Sie den Boden unter den Pflanzen frei oder bedecken Sie ihn nur mit einer dünnen Schicht Mulch mit kleinem Durchmesser.
- Vermeiden Sie Unkrautbarrieren.
- Sorgen Sie für genügend Platz zwischen den Pflanzen, die Sie in den Boden setzen, damit die nächste Generation wachsen kann.
- Lassen Sie die Blüten an den Pflanzen, damit sie sich entwickeln und Samen freisetzen können.
- Bewahren Sie einige Samen auf, um sie im nächsten Frühjahr an den Stellen zu pflanzen, die Sie naturbelassen lassen möchten.
Seien Sie vorsichtig, wenn Sie Pflanzen in Ihrem Garten naturbelassen lassen möchten. Vermeiden Sie Arten, die als invasiv gelten. Ihr örtliches Beratungsbüro kann Ihnen eine Liste invasiver Arten zur Verfügung stellen. Beschränken Sie den naturbelassenen Bereich auf Ihren Hof oder Garten und verhindern Sie, dass er sich auf nahegelegene Wildgebiete ausbreitet.




