
Gelbes Sterngras (Hypoxis hirsuta) ist eigentlich kein Gras, sondern gehört zur Familie der Liliengewächse. Was ist Sterngras? Stellen Sie sich schlanke grüne Blätter und leuchtend gelbe Blüten vor. Die Pflanze wächst aus Knollen und ist in den kontinentalen Vereinigten Staaten weit verbreitet. Die Pflanze wird leicht mit Gras verwechselt, bis die gelben Sterngrasblüten erscheinen. Jede Knollenbüschel verwildert an ihrem Standort und bringt im Laufe der Jahre eine Fülle von Sternkraut-Wildblumen hervor.
Informationen zu Hypoxis Sternkraut
Neugierige Gärtner fragen sich vielleicht, was Sternkraut ist. Die Gattung ist Hypoxis, wobei die Sorte hirsuta die häufigste Form ist. In ihrer natürlichen Umgebung findet man gelbe Sternblumen in offenen Wäldern, trockenen Prärien und auf Wiesenhängen. Es handelt sich um kleine, gelbe, grasähnliche Pflanzen, die nur 31 cm hoch werden und von März bis Juni 2 cm große, sonnige Blüten tragen. Die Blütenstiele sind 8 bis 20 cm hoch und steif und halten die fröhlichen Blüten aufrecht. Die Knollen bilden zunächst kurze Rosetten aus tiefgrünem Laub mit feinen, vereinzelten weißen Härchen auf der Oberfläche. Die Blütezeit dauert etwa einen Monat, danach bildet sich eine Samenkapsel mit winzigen schwarzen Samen.
Anbau von Sternkraut-Wildblumen
Sobald sie bereit sind, platzen die kleinen Samenkapseln auf und verstreuen die Samen. Das Züchten von Stargrass-Wildblumen aus Samen kann mühsam sein, da man zum Sammeln der winzigen reifen Samen für die Aussaat möglicherweise eine Lupe benötigt. Befriedigendere und schnellere Ergebnisse erzielt man mit Knollen. Dabei handelt es sich um unterirdische Speicherorgane, die die embryonalen Pflanzen tragen. Es dauert Jahre, bis die Sämlinge Knollen bilden, die groß genug sind, um Blüten zu produzieren. Pflanzen Sie die Knollen in voller bis teilweiser Sonne in reichhaltigem Lehm bis leicht trockenen oder steinigen Böden. Die Pflanze bevorzugt trockene Standorte, kann aber auch in leicht feuchten Gartenbeeten wachsen. Sie ist außerdem sehr tolerant gegenüber einer Vielzahl von Bodenarten, der pH-Wert sollte jedoch leicht sauer sein. Die Blüte ist attraktiv für Schmetterlinge und Bienen, was für den Bio-Gärtner eine nützliche Information über Hypoxis stargrass ist. Mauerbienen, Fliegen und Käfer ernähren sich vom Pollen, da die Blüten keinen Nektar produzieren. Pflanzen, die Bestäuber anziehen, sind in jeder Landschaft immer willkommen.
Pflege der gelben Stargrass-Pflanze
Übermäßiges Gießen macht diese Pflanze wirklich launisch. Sobald sie sich etabliert hat, brauchen die Knollenbüschel und ihr Grün selten Wasser. Sie bekommen den Großteil ihrer Feuchtigkeit im Frühjahr und das Grün neigt dazu, nach der Blütezeit abzusterben. Junge Blätter und Stängel sind Beute für verschiedene Schädlinge wie Schnecken und Zikaden. Auf den Blättern kann sich Rost bilden und kleine Nagetiere können die Knollen fressen. Ausgewachsene Büschel der Pflanze sollten alle paar Jahre geteilt werden. Graben Sie einfach den Klumpen aus und trennen Sie gesunde Knollen mit guten Wurzeln ab. Pflanzen Sie sie in gemäßigten Zonen wieder ein oder lassen Sie sie trocknen und pflanzen Sie sie im Frühjahr an Orten, an denen es den größten Teil des Winters über stark friert. Gelbe Sternblumen neigen dazu, sich invasiv zu verhalten, wenn sie nicht kontrolliert werden. Zur Pflege und Bewirtschaftung von gelben Sternblumen gehört es, die Knollen herauszuziehen, wenn sie an unerwünschten Stellen auftauchen.




