
Einige Gärtner markieren den Pflanzort jeder Zwiebel und jedes Gartensamens. Andere führen ein Gartentagebuch, in dem sie die Pflanzungen ordnungsgemäß mit Datum festhalten. Aber leider gehöre ich nicht zu diesen Leuten.
Ich bin die Art von Gärtnerin, die in den Gartenladen geht, um etwas Blumenerde zu kaufen, und mit 10 verschiedenen Arten von Zwiebeln oder Päckchen mit Samen nach Hause kommt. Es ist nicht so, dass ich sie nicht pflanze – das tue ich durchaus! Aber das Leben verläuft so schnell, dass es mir schwerfällt, den Überblick darüber zu behalten, was ich wo gepflanzt habe. Das sorgt im Frühling für viele freudige Überraschungen. Zufällige Pflanzorte Wenn ich sage, dass ich meine Samen und Zwiebeln an zufälligen Stellen pflanze, meine ich damit nicht, dass ich sie in die Luft werfe und sie dort wachsen lasse, wo sie landen. Ich suche mir einen geeigneten Standort mit der richtigen Sonneneinstrahlung für die jeweilige Pflanze und pflanze sie – Samen oder Zwiebel – mit großer Sorgfalt.
Da aber die meisten Beete in meinem Garten nachmittags gut der Sonne ausgesetzt sind, weiß ich nie so recht, was wo wächst. Und habe ich nun Tulpen oder Krokusse gekauft? Wer erinnert sich schon an so etwas?
Freudige Überraschungen
Es ist ein seltsames System, aber eines, das für mich funktioniert. Da ich keine Erwartungen an den Frühling habe, bin ich nie enttäuscht. Keine Tulpen? Dann muss ich wohl die Krokusse gekauft und an diesen Standort gepflanzt haben. Was auch immer erscheint und wächst, ist eine freudige Überraschung.
Dann gibt es natürlich noch die freudigen Überraschungen der sich selbst aussäenden Pflanzen, die es selbst in die Hand nehmen, ihr Comeback zu feiern. Kalifornische Mohnblumen stehen ganz oben auf der Liste der sich selbst aussäenden Pflanzen, die ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen, aber sie sind nicht die einzigen. Haben Sie jemals versucht, eine Kapuzinerkresse zu pflanzen? Oder den Salbei auf ein paar Quadratmeter zu beschränken? Viel Glück dabei.
Avocado-Überraschungen
Aber meine größten Überraschungen in diesem Jahr gab es im Komposthaufen. Da ich ein Fan von Avocados bin, landen viele Avocadokerne im Komposthaufen. Im Frühling stelle ich dann fest, dass aus vielen der Kerne Avocadopflanzen gewachsen sind.
Ich habe noch nie offiziell eine Avocado in meinem Garten angebaut, aber ich habe das Avocado-Experiment mit Zahnstochern und einem Glas Wasser im Haus durchgeführt. Daher weiß ich, wie Avocadopflanzen aussehen. Derzeit wachsen 12 davon auf dem Komposthaufen, eine davon ist fast 1 Meter hoch. Es wäre eine noch größere Überraschung, wenn sie Avocados produzieren würden, aber im Moment sind die Pflanzen selbst schon ein großes Wunder.




