
Gerste ist sowohl kommerziell als auch in Hausgärten eine beliebte Kulturpflanze. Die Pflanzen werden zwar wegen ihrer Kornernte angebaut, aber Gerste wird auch häufig auf Bauernhöfen als Futtermittel oder als Deckfrucht angebaut. Ob sie nun ihren Betrieb nachhaltiger gestalten oder Gerste für die Bierherstellung anbauen möchten, es besteht kein Zweifel daran, dass die Landwirte unterschiedliche Meinungen darüber haben, wie die verschiedenen Arten der Pflanze verwendet werden sollten. Eine Sorte, die 6-reihige Gerste, ist hinsichtlich ihrer Verwendung besonders umstritten.
Was ist 6-reihige Gerste?
Der Anbau von 6-reihiger Gerste hat viele Verwendungszwecke. Während europäische Bierhersteller der Meinung sind, dass diese spezielle Gerstensorte nur als Viehfutter angebaut werden sollte, begrüßen viele nordamerikanische Brauer die Verwendung von 6-reihiger Gerste für Bier.
Diese 6-reihigen Gerstenpflanzen sind aufgrund der Größe und Form ihrer Samenköpfe leicht zu unterscheiden. Die Samenköpfe von 6-reihigen Gerstenpflanzen sehen etwas unordentlich aus und enthalten Körner unterschiedlicher Größe. Diese unterschiedlichen Körner erschweren das Mahlen der Gerste, da die kleinsten Samen aussortiert und gesiebt werden müssen. Selbst die größten Körner der 6-reihigen Gerste sind kleiner als die der 2-reihigen Gerstensorten.
Sollte ich 6-reihige Gerste anbauen?
Obwohl in Nordamerika weitaus häufiger anzutreffen, bietet der Anbau von 6-reihiger Gerste für die Bierherstellung einige Vorteile. Die Körner sind zwar kleiner, aber 6-reihige Gerstensorten enthalten eine größere Anzahl von Enzymen, die während des Malzprozesses bei der Bierherstellung Zucker umwandeln können. Daher eignet sich 6-reihige Gerste sehr gut für Bierrezepte, bei denen andere Getreidesorten verwendet werden, die keinen Zucker umwandeln können.
Anbau von 6-reihigen Gerstenpflanzen
Wie bei allen anderen Kleinkornpflanzen ist der Anbau von 6-reihiger Gerste relativ einfach. Selbst Hobbygärtner sollten in der Lage sein, Erträge zu erzielen, die für den Eigenbedarf ausreichen.
Zunächst müssen die Anbauer Sorten auswählen, die für ihre Gartenzone gut geeignet sind. Obwohl Gerste eine gewisse Kältetoleranz aufweist, ist es wichtig, den besten Pflanzzeitpunkt für den Garten sorgfältig zu bestimmen. Dies trägt dazu bei, eine erfolgreiche Ernte besser sicherzustellen.
Wählen Sie für die Aussaat einen Standort, der gut entwässert ist und täglich mindestens sechs bis acht Stunden direktem Sonnenlicht ausgesetzt ist. Streuen Sie die Samen auf die Anbaufläche und harken Sie sie in die oberste Bodenschicht ein. Bewässern Sie die Fläche anschließend gut und achten Sie darauf, dass das Beet bis zur Keimung ausreichend Feuchtigkeit erhält.
Einige Gärtner müssen möglicherweise eine dünne Schicht Stroh oder Mulch über die Pflanzfläche verteilen, um sicherzustellen, dass die Samen vor der Keimung nicht von Vögeln oder Gartenschädlingen gefressen werden.




