
Sellerie ist bekannt dafür, dass er eine schwierige Pflanze ist. Zunächst einmal braucht Sellerie sehr lange, um zu reifen – bis zu 130–140 Tage. In diesen mehr als 100 Tagen benötigt er vor allem kühles Wetter und viel Wasser und Dünger. Selbst bei sorgfältiger Pflege ist Sellerie anfällig für alle möglichen Probleme. Ein recht häufiges Problem ist hohler Sellerie. Was verursacht hohle Selleriestangen und welche anderen Probleme können bei Selleriepflanzen auftreten?
Warum ist mein Sellerie innen hohl?
Wenn Sie schon einmal in ein Stück Sellerie gebissen haben, ist Ihnen sicherlich seine knackige Konsistenz und sein angenehmes Knirschen aufgefallen. Wasser ist hier das entscheidende Element, und Sellerie braucht davon eine ganze Menge! Selleriewurzeln sind kurz und reichen nur etwa 15 bis 20 cm weit von der Pflanze entfernt und 5 bis 7,5 cm tief. Da Selleriepflanzen nicht nach Wasser greifen können, muss das Wasser zu ihnen gebracht werden. Nicht nur der obere Teil des Bodens muss feucht sein, sondern auch diese stumpfen Wurzeln müssen in der Nähe Nährstoffe haben. Wenn Selleriepflanzen zu wenig Wasser bekommen, werden die Stiele zäh und faserig und/oder die Pflanze entwickelt hohle Selleriestiele. Das Problem kann durch heißes Wetter noch verschlimmert werden, da Sellerie keine Hitzeperioden mag. Er gedeiht dort, wo die Winter mild und die Sommer kühl sind oder wo es eine lange, kühle Herbstwachstumsperiode gibt. Hohle Selleriestangen können auch auf einen Nährstoffmangel hindeuten. Es ist wichtig, das Beet vor dem Pflanzen von Sellerie vorzubereiten. Arbeiten Sie große Mengen Kompost oder Tierdung zusammen mit etwas Dünger vor dem Pflanzen ein (ein Pfund 5-10-10 pro 30 Quadratfuß (9 m²)). Während die Pflanze wächst, düngen Sie den Sellerie alle zwei Wochen mit einem universellen Flüssigdünger.
So vermeiden Sie hohle Stiele
Es gibt zahlreiche Probleme mit Selleriepflanzen. Sellerie ist besonders beliebt bei einer Vielzahl von Insekten, darunter unter anderem:
- Schnecken
- Nacktschnecken
- Nematoden
- Drahtwürmer
- Ohrwürmer
- Blattläuse
- Minierfliegenlarven
- Kohlschabe
- Karottenkäfer
- Sellerie-Wurm
- Blisterkäfer
- Tomatenhornwürmer
- Cercospora-Blattflecken
- Fusarium-Welke
- Mosaikvirus
- Rosa Fäule
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Als ob all diese ungebetenen Gäste nicht schon genug wären, ist Sellerie auch anfällig für eine Reihe von Krankheiten wie:
Beim Anbau von Sellerie kann es zu Fäulnis, Schossen und allgemeinem Unwohlsein oder Absterben aufgrund von Temperaturschwankungen kommen. Sellerie ist auch anfällig für Nährstoffmangel, wie z. B. Schwarzherzigkeit aufgrund von Kalziummangel und Magnesiummangel. Da dieses Gemüse so schwer anzubauen ist, ist eine ordnungsgemäße Vorbereitung des Gartenbeets unerlässlich. Da Sellerie lange braucht, um Früchte zu tragen, beginnen die meisten Menschen schon früh mit der Aussaat und säen die Samen 10 bis 12 Wochen vor dem letzten Frost aus. Weichen Sie die Samen über Nacht ein, um die Keimung zu beschleunigen. Wenn die Pflanzen 5 cm hoch sind, pflanzen Sie sie in Torftöpfe oder eine tiefere Schale mit neuer Erde um. Pflanzen Sie die Pflanzen in einem Abstand von 5 cm. Ein bis zwei Wochen vor dem letzten Frosttermin, wenn die Pflanzen 10–15 cm hoch sind, können die Setzlinge nach draußen gebracht werden. Härten Sie sie eine Woche bis 10 Tage lang ab, damit sie sich an das Frühlingswetter gewöhnen können, bevor Sie sie in einem Abstand von 20 cm in den zuvor vorbereiteten Garten setzen. Düngen Sie den Sellerie im zweiten und dritten Monat mit 5-10-10-Dünger oder Misttee. Verwenden Sie 1 Esslöffel (15 ml) pro Pflanze, streuen Sie ihn 7,5–10 cm von der Pflanze entfernt in eine flache Furche und bedecken Sie ihn mit Erde. Wenn Sie Tee verwenden, wenden Sie ihn weiterhin wöchentlich beim Gießen der Pflanzen an. Und zu guter Letzt: gießen, gießen, gießen!




