Islamische Gartenpflanzen: Gestaltung islamischer Gärten und Landschaften

Der Drang, Schönheit in seiner Umgebung zu schaffen, ist eine menschliche Eigenschaft, spiegelt jedoch in vielen Fällen auch religiöse Überzeugungen wider. Zur islamischen Tradition gehören historische Gärten, die aufgrund der Lehren des Korans und als Reaktion auf die trockenen Lebensbedingungen dieser Menschen angelegt wurden. Die islamische Gartengestaltung alter Zivilisationen wie Persien, der Türkei, Asiens, Indiens, Ägyptens und Marokkos, um nur einige zu nennen, ist noch heute in Form von archäologischen Stätten und gelegentlich auch noch erhaltenen Gärten zu sehen.

Islamische Gartengestaltung

  • Dattelpalmen
  • Andere einheimische Palmen
  • Melonen
  • Veredelte Obstbäume
  • Kräuter
  • Andere Bäume und Vegetation

Die Gestaltung islamischer Gärten und Landschaften

Wasser war nicht nur Leben, sondern auch ein Symbol für Reichtum und Wohlstand im alten Islam. Da viele Anhänger dieser Religion in trockenen Gegenden lebten, war Wasser ein wertvolles Gut. Gärten mit Wasserwegen und Wasserspielen dominierten das Thema und schufen nicht nur Oasen mit Schatten, Feuchtigkeit und Ruhe, sondern bewässerten auch praktisch die Landschaft. Der islamische Garten ist in der Regel als „Vierfachgarten” angelegt, bei dem das Land durch Wasserkanäle in Quadrate unterteilt ist. Im Idealfall befand sich in jedem Quadrat, egal wie groß oder klein es war, ein islamisches Gartenparadies. Wenn man zuerst die Wege und Wasserläufe skizziert, kann der moderne Gärtner den islamischen Gartenstil besser nachahmen. Sobald diese grundlegenden Elemente angelegt sind, werden hohe Schattenbäume, Obstbäume, Sträucher und niedrigere, attraktive Blütenpflanzen gepflanzt, die die anderen vorhandenen Elemente miteinander verbinden.

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