
Mesquite-Pflanzen gelten als Symbole des amerikanischen Südwestens. Sie wachsen in ihrer natürlichen Region wie Unkraut und eignen sich hervorragend als einheimische Pflanzen für die Gärten dieser Gegend. Sie bilden einen schönen Baum mit winzigen gelben Frühlingsblüten und bohnenähnlichen Hülsen. Dieses Mitglied der Familie der Hülsenfrüchte kann Stickstoff im Boden binden und so den Garten verbessern. Mesquite aus Samen aus der freien Natur zu züchten, ist eine unterhaltsame Möglichkeit, diese Pflanzen kostenlos zu genießen. Die Keimung von Mesquite-Samen kann jedoch launisch sein und erfordert mehrere Schritte, um erfolgreich zu sein. Lesen Sie weiter, um Informationen darüber zu erhalten, wie man Mesquite-Bäume aus Samen züchtet. Wie man Mesquite aus Samen züchtetDie Pflanzenvermehrung durch Hobbygärtner ist eine interessante Möglichkeit, neue Pflanzen zu entwickeln und Ihr Gartenwissen zu erweitern. Die Aussaat von Mesquite-Samen zur gezielten Vermehrung erfordert einige spezifische Schritte, um die Keimung zu verbessern. In der freien Natur verbreitet jedes Tier, das eine Bohnenhülse frisst, den Samen, und der Verdauungstrakt des Tieres sorgt für die notwendige Behandlung, um die Keimruhe zu durchbrechen. Für den Hobbygärtner ist eine zusätzliche Behandlung erforderlich. Viele Experten sind der Meinung, dass die Vermehrung von Mesquite aus Samen die schwierigste Methode ist. Luftschichtvermehrung oder Vermehrung durch Pfropfen sind gängige kommerzielle Methoden. Bei Mesquite-Samen erfolgt die maximale Keimung bei Temperaturen von 27 bis 29 °C (80 bis 85 °F). Der Samen benötigt kein Licht zum Keimen, gedeiht jedoch am besten unter einer 0,5 cm (0,2 Zoll) dicken Erdschicht. Sämlinge benötigen Licht zum Wachsen und Bodentemperaturen von mindestens 25 °C (77 °F). Das Anritzen der Samen und Einweichen in Schwefelsäure oder Gartenbauessig fördert das Keimen der Keimblätter.
Verbesserung der Keimung von Mesquite-Samen
Die Samen müssen mit einem Messer oder einer Feile eingeritzt werden, um die harte Schale zu verletzen. Anschließend hilft ein 15- bis 30-minütiges Einweichen in Schwefelsäure oder einer starken Essiglösung, die harte Samenschale aufzuweichen. Eine weitere hilfreiche Behandlung ist die Stratifizierung. Wickeln Sie die Samen in feuchtes Torfmoos in einer Plastiktüte oder einem Behälter ein und legen Sie sie für acht Wochen in den Kühlschrank. Dies ist eine gängige Methode, um das Keimen des Embryos anzuregen. Auch wenn dies nicht unbedingt notwendig ist, schadet es den Samen nicht und kann das Keimen fördern. Nachdem alle Behandlungen abgeschlossen sind, ist es Zeit, die Mesquite-Samen auszusäen.
Wann sollten Mesquite-Samen gepflanzt werden?
Das richtige Timing ist beim Pflanzen entscheidend. Wenn Sie Samen direkt im Freien in Kübeln oder einem vorbereiteten Beet aussäen, sollten Sie dies im Frühjahr tun. Samen, die drinnen vorgezogen werden, können jederzeit gepflanzt werden, benötigen jedoch einen warmen Standort, um zu keimen und zu wachsen. Ein weiterer Trick, um die Keimung sicherzustellen, besteht darin, die Samen eine Woche lang in feuchte Papiertücher einzuwickeln. Die Samen sollten nach etwa dieser Zeit kleine Triebe bilden. Setzen Sie die Triebe dann in eine Mischung aus Sand und Sphagnummoos, die leicht angefeuchtet wurde. Je nach Sorte haben viele Züchter Erfolg damit gehabt, die Samen einfach unbehandelt in Blumenerde zu pflanzen. Da einige Sorten jedoch resistent sind, schadet die oben beschriebene Behandlung den Samen nicht und verhindert viel Frust, der mit diesen resistenten Sorten verbunden ist.




