
Himbeeren sind eine interessante Wahl für die Gestaltung eines ungezwungenen Gartens, da sie im Frühling eine Fülle von Blüten hervorbringen, gefolgt von süßen, essbaren Beeren. Auch Himbeeren können manchmal krank werden, aber wenn Ihre Ruten mit dem Himbeerstreifenvirus befallen sind, ist dies in der Regel kein ernsthaftes Problem. Das Himbeerstreifenvirus gilt als sehr harmloser Virus in Himbeerplantagen.
Was ist Tabakstreifen?
Das Tabakstreifenvirus gehört zur Gattung Illavirus und tritt in einer Vielzahl von Pflanzen auf, von Tomaten über Baumwolle bis hin zu Sojabohnen. Es handelt sich um eine unheilbare Krankheit, die sichtbare Schäden an Früchten verursacht, aber nicht unbedingt zum Absterben der Pflanzen führt, obwohl viele Gärtner aufgrund des durch dieses Virus verursachten Stresses einen Ertragsrückgang feststellen werden. Das Tabakstreifenvirus hat je nach befallener Pflanze viele verschiedene Namen.
Tabakstreifenvirus in Beeren
Das Tabakstreifenvirus ist für die Symptome der Krankheit verantwortlich, die gemeinhin als Himbeerstreifen bezeichnet wird. Diese Krankheit ist in Himbeerplantagen weit verbreitet, befällt jedoch hauptsächlich schwarze Himbeersorten. An den unteren Teilen der befallenen Ruten können violette Streifen auftreten, oder es bilden sich ungewöhnlich dunkelgrüne Blätter, die gekrümmt oder eingerollt sind. Die Blätter an den unteren Teilen der Ruten können auch entlang der Adern vergilbt oder insgesamt fleckig sein. Durch das Tabakstreifenvirus verursachte Schäden an Himbeeren führen dazu, dass diese ungleichmäßig reifen, ungewöhnlich klein bleiben oder übermäßig viele Kerne enthalten und fleckig sind und ein mattes Aussehen haben. Diese Früchte sind zwar essbar, haben jedoch oft keinen richtigen Geschmack. Da die Verbreitung des Virus sehr ungleichmäßig sein kann, sind manchmal einige Triebe betroffen, während andere völlig unbeschädigt bleiben, was die Diagnose erschwert.
Übertragung des Himbeer-Tabakstreifenvirus
Der genaue Übertragungsmechanismus des Himbeerstreifenvirus ist kaum bekannt, aber es wird angenommen, dass es durch Pollen übertragen wird. Durch Bestäubung kann sich das Virus innerhalb von fünf bis sechs Jahren auf einem Himbeerfeld ausbreiten, aber es scheint auch eine Umweltkomponente zu geben, die die Geschwindigkeit der Virusausbreitung beeinflusst. Thripse werden mit der Virusübertragung in Verbindung gebracht, daher wird empfohlen, regelmäßig nach diesen winzigen Schädlingen zu suchen. Eine Bekämpfung des Himbeer-Tabakstreifenvirus ist nach einer Infektion der Pflanzen nicht mehr möglich, weshalb viele Hobbygärtner befallene Pflanzen entfernen und virusfreie Ersatzpflanzen suchen. Da Himbeeren in Hausgärten im Gegensatz zu Feldhimbeeren in der Regel isoliert von anderen Pflanzen derselben Art wachsen, kann die Virusübertragung durch das Ersetzen infizierter Pflanzen vollständig gestoppt werden.




