
Rote Rubine-Rosenkohlpflanzen (Brassica oleraea gemmifera ‚Rubine‘) sind einzigartige, farbenfrohe Pflanzen, die eine reichhaltige Ernte auffälliger, rot-violetter Sprossen hervorbringen. Die Pflanzen sind hoch und erreichen im ausgewachsenen Zustand eine Höhe von 1 m. Es gibt viele gute Gründe, rote Rubine-Rosenkohlpflanzen anzubauen. Die Pflanzen sind nicht schwer anzubauen, sie sehen im Garten wunderschön aus und Köche schätzen die Gourmet-Sprossen wegen ihres reichhaltigen, nussigen Geschmacks.
Die Geschichte des Rubine-Rosenkohls
Botaniker glauben, dass Rosenkohl erstmals im mittelalterlichen Europa angebaut wurde, genauer gesagt in dem Gebiet, das heute als Belgien bekannt ist. In Nordamerika wurde Rosenkohl jedoch erst Mitte des 19. Jahrhunderts eingeführt. Die schöne Farbe des Rotkohls „Red Rubine” entstand durch Kreuzung von Rosenkohl mit Rotkohl. Die Pflanze stammt aus dem Jahr 1954 und ist damit zwar relativ neu, gilt aber dennoch als alte Sorte. Echte alte Sorten sind jedoch offen bestäubt und niemals hybridisiert.
Anbau von altem Rosenkohl
Der Anbau von Red Rubine-Rosenkohl unterscheidet sich nicht vom Anbau anderer Rosenkohlsorten. Allerdings dauert es bei dieser speziellen Rosenkohlsorte etwas länger, bis sie reif ist, als bei herkömmlichen grünen Sorten, und der Ertrag kann geringer ausfallen. Aus diesem Grund wird Red Rubine oft wegen seines dekorativen Werts angebaut. Wie alle Rosenkohlsorten ist auch Red Rubine eine Pflanze für kühles Wetter, die fruchtbaren, gut durchlässigen Boden, regelmäßige Düngung und gleichmäßige Feuchtigkeit benötigt. Stellen Sie den Rosenkohl an einen Standort, an dem die Pflanzen mindestens sechs Stunden Sonnenlicht pro Tag erhalten, vorzugsweise mehr. Ernten Sie Red Rubine Rosenkohl, wenn er fest ist und einen Durchmesser von etwa 2,5 cm hat. Ernten Sie von unten, damit die kleinen Sprossen oben weiter reifen können.




