Reis-Cercospora-Krankheit – Behandlung der schmalen braunen Blattflecken bei Reis

Nachhaltigkeit und Selbstversorgung sind gemeinsame Ziele vieler Hobbygärtner. Die Qualität und die Vorteile selbst angebauter Pflanzen inspirieren viele Gärtner dazu, ihre Gemüsebeete jede Saison zu vergrößern. Dabei fühlen sich einige von der Idee angezogen, ihr eigenes Getreide anzubauen. Während einige Getreidesorten wie Weizen und Hafer leicht anzubauen sind, entscheiden sich viele Menschen dafür, schwierigere Kulturen anzubauen.

Reis zum Beispiel kann mit sorgfältiger Planung und Wissen erfolgreich angebaut werden. Allerdings können viele häufige Probleme, die Reispflanzen befallen, zu Ertragseinbußen und sogar zu Ernteausfällen führen. Eine solche Krankheit, die schmale braune Blattfleckenkrankheit, bereitet vielen Landwirten nach wie vor Probleme.

Was ist die schmale braune Blattfleckenkrankheit bei Reis?

Die schmale braune Blattfleckenkrankheit ist eine Pilzkrankheit, die Reispflanzen befällt. Die durch den Pilz Cercospora janseana verursachte Blattfleckenkrankheit kann für viele jedes Jahr eine große Enttäuschung sein. Am häufigsten manifestiert sich Reis mit Symptomen der schmalen braunen Blattfleckenkrankheit in Form von schmalen, dunklen Flecken unterschiedlicher Größe auf Reispflanzen.

Obwohl das Auftreten und der Schweregrad der Infektionen von Saison zu Saison variieren, können gut etablierte Fälle der Cercospora-Krankheit bei Reis zu Ertragseinbußen sowie zu vorzeitigen Ernteausfällen führen.

Bekämpfung der schmalen braunen Blattfleckenkrankheit bei Reis

Obwohl kommerzielle Anbauer mit dem Einsatz von Fungiziden durchaus Erfolge erzielen können, ist dies für Hobbygärtner oft keine kostengünstige Option. Darüber hinaus sind Reissorten, die als resistent gegen die schmale braune Blattfleckenkrankheit gelten, nicht immer eine zuverlässige Option, da häufig neue Stämme des Pilzes auftreten und Pflanzen befallen, die Resistenz zeigen.

Für die meisten ist die beste Vorgehensweise zur Eindämmung der Verluste durch diese Pilzkrankheit die Auswahl von Sorten, die früher in der Saison reifen. Auf diese Weise können Landwirte den starken Krankheitsdruck zum Erntezeitpunkt am Ende der Vegetationsperiode besser vermeiden.

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