Erfahren Sie mehr über Probleme mit Sonnenblumen

Sonnenblumen sind beliebte Hauptattraktionen in vielen Hausgärten, und ihr Anbau kann besonders lohnend sein. Obwohl es nur wenige Probleme mit Sonnenblumen gibt, können diese gelegentlich auftreten. Die beste Vorbeugung gegen diese Probleme ist jedoch, Ihren Garten sauber und frei von Unkraut und Abfällen zu halten.

Schädlingsbekämpfung bei Sonnenblumen

Es gibt nicht viele Schädlinge, die Sonnenblumen befallen, und diejenigen, die dies tun, richten nur in großer Zahl Schaden an. Zu den häufigsten Schädlingen der Sonnenblume gehören die folgenden:

  • Sonnenblumen-Käfer – Sonnenblumen-Käfer ernähren sich in der Regel vom Laub und können in geringer Anzahl oder bei älteren Pflanzen selten Schaden anrichten. Bei jüngeren Sonnenblumenpflanzen können jedoch die ersten echten Blätter stark beschädigt oder vollständig aufgefressen werden.
  • Cutworms – Cutworms können ebenfalls die Blätter junger Sonnenblumen beschädigen und Kerben oder Löcher hinterlassen. Es kann auch zu Welken kommen. Auch dies ist in der Regel kein großes Problem, es sei denn, es handelt sich um einen starken Befall.
  • Sonnenblumenbohrer – Sonnenblumenbohrer und Stängelfliegenlarven bohren sich in die Stängel von Sonnenblumenpflanzen, um sich zu ernähren. Dies kann schnell zum Absterben der Vegetation und anderer Teile der Sonnenblumenpflanzen führen, insbesondere bei großem Befall.
  • Sonnenblumenmotten– Sonnenblumenmotten gehören zu den schädlichsten Schädlingen für Sonnenblumen, da sie ihre Eier in den Blüten ablegen. Sobald die Eier schlüpfen, wandern die Larven in die Blütenköpfe, um sich dort zu ernähren, und zerstören schließlich die Pflanzen.
  • Heuschrecken – Auch Heuschrecken und verschiedene Raupen knabbern gerne an Sonnenblumenblättern. Obwohl dies selten ein großes Problem darstellt, können große Mengen schnell zur Entlaubung der Pflanzen führen.

Die Schädlingsbekämpfung bei Sonnenblumenpflanzen umfasst vor allem Prävention. Es kann hilfreich sein, den Bereich frei von Unkraut und Abfällen zu halten. Schäden können auch verringert werden, indem der Bereich behandelt wird, bevor sich Sonnenblumenschädlinge fest etablieren. Eine spätere Aussaat, beispielsweise im Juni oder Juli, kann ebenfalls zur Linderung von Problemen beitragen. Es gibt zwar viele Breitbandinsektizide für Sonnenblumen, aber es können auch organische Insektizide verwendet werden, die als sicherer gelten – darunter auch Bt-Produkte.

Krankheitsprobleme bei Sonnenblumen

Obwohl Sonnenblumen von einigen Krankheiten befallen werden können, ist dies selten ein Problem, da diese Pflanzen in der Regel recht widerstandsfähig sind. Verschiedene Blattfleckenkrankheiten können Flecken oder gelbe Stellen auf der Oberfläche verursachen. Auch Rost, Verticillium-Welke und Mehltau können Sonnenblumenpflanzen gelegentlich befallen. Die häufigste Gefahr für diese Pflanzen ist jedoch die Sclerotinia-Stängelfäule, auch bekannt als Weißschimmel. Dieser Pilz kann zu plötzlichem Welken der Blätter, Stammkrebs und Wurzel- oder Kopfbrand führen. Durch Fruchtwechsel und richtige Bewässerungspraktiken lässt sich das Risiko dieser Krankheit verringern.

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