Geschichte der Tamarillo-Baumtomate

Tamarillo-Bäume, auch bekannt als Tamarillo-Baumtomaten, sind kleine, subtropische Bäume, die in Klimazonen mit Temperaturen über 10 °C (50 °F) gedeihen. Die Pflanze ist relativ resistent gegen Schädlinge und gedeiht in leichtem, fruchtbarem und gut durchlässigem Boden. Dieser interessante Baum ist klein genug, um in Hausgärten zu wachsen, und einzigartig genug, um die Neugier Ihrer Freunde und Nachbarn zu wecken.

Informationen zur Tamarillo-Pflanze

Die attraktiven Bäume, die im Hausgarten in der Regel eine Höhe von 3 bis 6 Metern erreichen, haben große, herzförmige Blätter und lockere Trauben mit lavendelfarbenen, weißen oder blassrosa Blüten mit fünf Blütenblättern. Die Trauben mit glatten, eiförmigen Früchten variieren in ihrer Farbe von blutrot über tiefviolett bis gelb oder orange – manchmal mit Streifen, die sich über die gesamte Länge der Frucht ziehen. Die Schale und die äußere Schicht der Frucht sind etwas zäh und eher fade im Geschmack, aber das Fruchtfleisch um den Kern herum ist saftig, süß und würzig.

Geschichte der Tamarillo-Baumtomate

Pflanzenhistoriker glauben, dass Tamarillo-Bäume in den peruanischen Anden beheimatet sind, wahrscheinlich auch in Bolivien, Ecuador und Chile. Sie scheinen aus ihrem natürlichen Lebensraum verschwunden zu sein, werden aber derzeit in Kolumbien, Brasilien, Venezuela und Argentinien angebaut und haben sich dort eingebürgert. Der Tamarillo-Baum ist seit den 1920er Jahren eine wichtige Nutzpflanze in Neuseeland, wo er manchmal auch als neuseeländische Baumtomate bezeichnet wird. Die Pflanze gewann in diesem Land nach dem Zweiten Weltkrieg an Popularität, als tropische, Vitamin C produzierende Pflanzen Mangelware waren. Der Geschichte der Baumtomate zufolge wurden dem US-Landwirtschaftsministerium 1913 argentinische Samen zur Verfügung gestellt, wenige Jahre später folgten Samen aus Sumatra und Ceylon. Obwohl Tamarillo-Bäume in Florida und Kalifornien angebaut werden, sind sie in den Vereinigten Staaten keine wichtige Kulturpflanze. In Gärten mit gemäßigtem Klima sind sie jedoch beliebt. In kühleren Klimazonen werden sie oft als einzigartige Zimmerpflanze angebaut. Sie sind relativ einfach zu züchten und die Früchte sind sehr nahrhaft.

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