
Wenn man an Süßkartoffeln denkt, denkt man wahrscheinlich an diese orangefarbenen Dinger, die es zu Thanksgiving gibt, vielleicht mit Marshmallows drauf. Gegen die ist zwar nichts einzuwenden, aber sie sind bei weitem nicht die einzigen Süßkartoffeln, die es gibt. Lesen Sie weiter, um Ihren Horizont in Sachen Süßkartoffeln zu erweitern.
Geschichte der violetten Süßkartoffelpflanzen aus Okinawa
Die Geschichte der Süßkartoffel aus Okinawa ist eine lustige Geschichte. Obwohl sie ihren Namen von einer Präfektur in Japan hat, wo sie äußerst beliebt ist, stammt sie eigentlich aus Amerika. Zwischen 1492 und 1605 wurde sie von europäischen Entdeckern entdeckt und nach Asien gebracht. Vor allem in Japan hat sie sich durchgesetzt und von dort aus gelangte sie nach Hawaii. Bis heute ist sie an beiden Orten ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Okinawa-Süßkartoffeln werden manchmal auch Okinawa-Yamswurzeln genannt. Dies ist auf eine lange Geschichte der Verwirrung und widersprüchlicher Meinungen darüber zurückzuführen, was eine Yamswurzel und was eine Süßkartoffel ist. Wir müssen hier nicht näher darauf eingehen – Sie müssen nur wissen, dass beide Bezeichnungen dieselbe Kartoffel bezeichnen. Die betreffende Kartoffel hat eine ziemlich fade hellbraune Schale, aber das Fruchtfleisch im Inneren ist von einem schönen leuchtenden Violett, manchmal mit weißen Streifen durchzogen. Der Geschmack ist süß und angenehm, die Konsistenz cremig. Sie ist sehr vitaminreich und wird als Superfood bezeichnet. Ihre violette Farbe bleibt auch beim Kochen sehr gut erhalten.
Anbau von violetten Süßkartoffeln aus Okinawa
Der Anbau einer okinawanischen Süßkartoffelpflanze ist lohnenswert, solange Sie das richtige Klima haben. Sie kann wie andere Süßkartoffeln angebaut werden und benötigt eine lange, heiße Wachstumsperiode. Die Pflanzen werden in der Regel als lebende Stecklinge geliefert, die direkt in den Boden gepflanzt werden. Pflanzen Sie Ihre Stecklinge in einen Hügel aus reichhaltiger Erde. Fügen Sie während des Wachstums weitere Erde zum Hügel hinzu – dies gibt der Pflanze zusätzlichen Platz zum Wachsen unter der Erde und schützt sie vor Rüsselkäfern. Okinawa-Süßkartoffeln können in der Regel nach 120 bis 180 Tagen geerntet werden.




