
Obwohl der Ginsterstrauch (Cytisus scoparius) manchmal attraktiv in der Landschaft ist, ist er im Nordwesten der USA ein schädliches Unkraut und verantwortlich für den Verlust eines Großteils der Holzeinnahmen in diesen Gebieten, da er einheimische Arten verdrängt. Die Bekämpfung des Ginsterstrauchs ist schwierig und oft zeitaufwändig, aber die Mühe lohnt sich, um den Ginsterstrauch aus dem Garten und dem Wald zu entfernen. Der Ginsterstrauch wurde bereits im 19. Jahrhundert als Zierpflanze eingeführt und dann in großem Umfang zur Erosionsbekämpfung in öffentlichen Landschaften, z. B. als Straßenbegleitpflanzung, eingesetzt, wurde aber schnell zu einem Ärgernis. Einmal angesiedelt, ist es schwierig, den Ginster zu vernichten.
Identifizierung des Ginsters
Der Ginster ist ein laubabwerfender Strauch, der an Waldrändern und auf offenen Feldern zu finden ist. Es handelt sich um eine aggressiv invasive Pflanze, die relativ schnell dicht wächst. Der Ginster hat tropfenförmige Blätter, die in Dreiergruppen wachsen, und meist leuchtend gelbe Blüten, unter denen sich gelegentlich violette und rote Blüten mischen. Die Blüten wachsen in Büscheln entlang der Stängel. Wenn er blüht, erscheint der gesamte Busch gelb. Nach der Blüte bildet der Ginster mehrere Dutzend große Hülsen aus, die harte braune Samen enthalten.
Gründe für die Bekämpfung des Ginsters
Zu den Auswirkungen des Ginsterstrauchs gehört die Konkurrenz mit einheimischen Waldpflanzen. Darüber hinaus schafft der Ginsterstrauch Bodenbedingungen, die das Wachstum anderer nicht heimischer Unkräuter begünstigen und einheimische Pflanzen verdrängen. Wildtiere finden den Strauch ungenießbar und werden möglicherweise aus ihrem Lebensraum vertrieben, der vom Ginster überwuchert wird. Der Erhalt einheimischer Lebensräume ist ein wichtiger Grund, den Ginster zu beseitigen.
Informationen zur Bekämpfung des Ginsters
Hinweis: Obwohl Ginsterpflanzen attraktive, süß duftende Blüten hervorbringen, sind sie in vielen Gebieten zu einer starken Plage geworden. Bevor Sie diese Pflanze oder verwandte Arten in Ihren Garten pflanzen, sollten Sie sich bei Ihrer örtlichen Beratungsstelle erkundigen, ob dies in Ihrer Region zulässig ist.




