Fakten zu Rosenkäfern: Behandlung von Rosenkäfern auf Gartenrosen

Der Rosenkäfer und der Japanische Käfer sind beide wahre Schädlinge für Rosenbeete. Beide scheinen die gleichen Gewohnheiten und Lebenszyklen zu haben: Die ausgewachsenen weiblichen Käfer legen ihre Eier in den Boden, aus denen Larven/Engerlinge schlüpfen, die sich im Boden entwickeln und zu Käfern heranwachsen, die Pflanzen und Blüten gnadenlos befallen. Lesen Sie weiter, um mehr über Rosenkäfer und deren Bekämpfung zu erfahren.

Was sind Rosenkäfer?

Bei der Identifizierung des Rosenkäfers (Macrodactylus subspinosus syn. Cetonia aurata) fällt auf, dass es sich um einen hellbraunen, langbeinigen, schlanken Käfer mit einer Länge von 8 bis 12 mm handelt. Wie Sie sehen können, ist dieser Käfer kleiner als der japanische Käfer und unterscheidet sich auch in seinem Aussehen. In Bezug auf ihren Appetit und die Schäden, die sie anrichten, sind sie jedoch ähnlich.

Die Hauptnahrung des erwachsenen Rosenkäfers sind Blüten, insbesondere die von Pfingstrosen und Rosen. Die Schäden, die sie an den Blüten anrichten, können verheerend sein.

Der Schaden durch Rosenkäfer ist an den großen, unregelmäßig geformten Löchern in den Blüten zu erkennen, die die Schönheit der Blüten vollständig zerstören. Diese schädlichen Käfer ernähren sich auch von einigen Früchten, wobei sie offenbar Himbeeren, Trauben und Erdbeeren bevorzugen. Außerdem fressen sie die Blätter vieler Bäume und Sträucher, wie z. B. Apfelbäume, Kirschbäume und Birken. Die Schäden durch Rosenkäfer entstehen durch den Verzehr des Blattgewebes zwischen den großen Adern und führen zu einer sogenannten „Skelettierung” der Blätter.

Bekämpfung von Rosenkäfern

Die Bekämpfung von Rosenkäfern ist nicht nur für die Gesundheit Ihrer Rosen und anderer anfälliger Zierpflanzen wichtig, sondern auch für die Tierwelt. Der Rosenkäfer enthält in seinem Körper ein Gift, das für Vögel, einschließlich Hühner, tödlich sein kann. Das gleiche Gift kann auch für andere kleine Tiere tödlich sein, wenn sie diese Käfer fressen.

Als Teil der Überwachung unserer Gärten und Rosenbeete müssen wir ab Ende Mai (Frühjahr) auf Rosenkäfer achten, insbesondere wenn es in der Vergangenheit bereits Probleme mit Rosenkäfern in der Umgebung oder in unseren eigenen Gärten und Rosenbeeten gegeben hat.

Viele Gärtner sind der Meinung, dass es kaum einen Unterschied zwischen dem Rosenkäfer und dem Japankäfer gibt, da es eine gewaltige Aufgabe ist, unsere Pflanzen und Rosenbüsche vor ihnen zu schützen, insbesondere wenn es sehr viele davon gibt!

Bekämpfung von Rosenkäfern

Diese lästigen Gartenschädlinge lassen sich ohne den Einsatz von Chemikalien bekämpfen oder beseitigen, indem man die Rosenkäfer physisch von den Pflanzen entfernt, auf denen sie sich befinden. Dies funktioniert recht gut, wenn es nur wenige Käfer sind. Legen Sie sie in einen Eimer mit Seifenwasser, um sie zu töten, sobald Sie sie von der Pflanze oder dem Strauch entfernt haben.

Denken Sie daran, dass Rosenkäfer sehr gute Flieger sind und jederzeit weitere in Ihren Garten fliegen können. Daher ist es für eine nicht-chemische Bekämpfung unerlässlich, die Lage genau im Auge zu behalten!

Die Verwendung einer physischen Barriere, wie z. B. einem Käsetuch, das über die Pflanzen und Sträucher drapiert wird, kann recht erfolgreich sein. Die physische Barriere schützt Pflanzen und Sträucher vor den fliegenden Schädlingen, jedoch können die aus dem Boden kommenden Larven unter die Barriere gelangen. Daher muss der Gärtner wachsam sein, um dem Problem zuvorzukommen.

Sprechen Sie mit einem Experten Ihres örtlichen Gartencenters oder einem Berater über die aktuellsten Methoden zur sicheren Bekämpfung von Rosenkäfern. In der Vergangenheit galten eine Reihe von Chemikalien als einzige Lösung. Da wir jedoch zu einer umweltbewussteren Gesellschaft geworden sind, werden jedes Jahr andere, sicherere und biologischere Lösungen entdeckt. Probieren Sie Gartenbausprays, Neemöl und selbst hergestellte Insektizide aus, bevor Sie zu chemischen Bekämpfungsmitteln greifen.

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