
Wenn Sie nicht völlig unaufmerksam sind, haben Sie wahrscheinlich bemerkt, dass in letzter Zeit immer mehr Nachbarschaftsgärten entstehen. Die Nutzung von Brachflächen als Gärten ist keineswegs eine neue Idee, sondern hat eine lange Geschichte. Vielleicht gibt es in Ihrer Nachbarschaft eine Brachfläche, von der Sie schon oft gedacht haben, dass sie sich perfekt für einen Gemeinschaftsgarten eignen würde. Die Frage ist, wie man auf einem unbebauten Grundstück gärtnert und was zur Schaffung eines Nachbarschaftsgartens gehört.
Geschichte der Nachbarschaftsgärten
Wie man auf einem Brachgrundstück gärtnert
Die Idee, Gemüse auf Brachflächen anzubauen, sollte eigentlich ganz einfach sein. Leider ist das nicht der Fall. Bei der Nutzung von Brachflächen als Gärten gibt es viele Dinge zu beachten. Ein Grundstück finden. Die Suche nach einem geeigneten Grundstück hat oberste Priorität. Das Grundstück sollte über sicheren, unbelasteten Boden verfügen, sechs bis acht Stunden Sonnenlicht erhalten und Zugang zu Wasser haben. Schauen Sie sich Gemeinschaftsgärten in Ihrer Nähe an und sprechen Sie mit den Menschen, die sie nutzen. Auch Ihre örtliche Beratungsstelle kann Ihnen hilfreiche Informationen geben. Sichern Sie sich den Platz. Als Nächstes müssen Sie sich die Brachfläche sichern. Daran kann eine große Gruppe von Menschen beteiligt sein. An wen Sie sich wenden müssen, hängt davon ab, wer der Nutznießer des Grundstücks sein wird. Ist es für Menschen mit geringem Einkommen, Kinder, die allgemeine Öffentlichkeit, nur die Nachbarschaft gedacht, oder steht hinter der Nutzung eine größere Organisation wie eine Kirche, eine Schule oder eine Tafel? Wird es eine Nutzungsgebühr oder eine Mitgliedschaft geben? Unter diesen Personen befinden sich Ihre Partner und Sponsoren. Sorgen Sie für die rechtlichen GrundlagenViele Grundstückseigentümer verlangen eine Haftpflichtversicherung. Ein Pachtvertrag oder eine schriftliche Vereinbarung über das Grundstück sollte mit klaren Angaben zur Haftpflichtversicherung, zur Verantwortung für Wasser und Sicherheit, zu den vom Eigentümer bereitgestellten Ressourcen (falls vorhanden) und zum Hauptansprechpartner für das Grundstück, zur Nutzungsgebühr und zum Fälligkeitsdatum abgeschlossen werden. Erstellen Sie eine Reihe von Regeln und Statuten, die von einem Ausschuss erstellt und von den Mitgliedern unterzeichnet werden, die sich über die Führung des Gartens und den Umgang mit Problemen einig sind. Erstellen Sie einen Plan. Genauso wie Sie einen Businessplan benötigen, um Ihr eigenes Unternehmen zu gründen, sollten Sie einen Gartenplan haben. Dieser sollte Folgendes enthalten:
- Wie werden Sie sich mit Material versorgen?
- Wer sind die Arbeiter und was sind ihre Aufgaben?
- Wo wird der Kompostbereich sein?
- Welche Arten von Wegen wird es geben und wo?
- Werden neben dem Gemüseanbau auf dem Brachgrundstück auch andere Pflanzen wachsen?
- Werden Pestizide eingesetzt?
- Wird es Kunstwerke geben?
- Was ist mit Sitzgelegenheiten?
Halten Sie sich an ein BudgetLegen Sie fest, wie Sie Geld sammeln oder Spenden erhalten möchten. Gesellschaftliche Veranstaltungen fördern den Erfolg des Projekts und ermöglichen Fundraising, Networking, Öffentlichkeitsarbeit, Unterricht usw. Kontaktieren Sie die lokalen Medien, um zu erfahren, ob sie Interesse an einer Berichterstattung über den Garten haben. Dies kann dringend benötigtes Interesse und finanzielle oder ehrenamtliche Unterstützung wecken. Auch hier ist Ihre lokale Beratungsstelle wieder eine wertvolle Hilfe. Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was alles nötig ist, um einen Garten auf einer Brachfläche anzulegen. Die Vorteile sind jedoch zahlreich und die Mühe lohnt sich.




