
Die schöne, aber tückische Schottische Distel ist der Fluch aller Landwirte und Viehzüchter – aber sie kann auch in Ihrem heimischen Garten für großes Chaos sorgen. In diesem Artikel erfahren Sie, was Sie gegen diese Pflanzen tun können.
Die Schottische Distel erkennen
Die Distel (Onopordum acanthium) hat wunderschöne Blüten auf ihren hohen Stielen, aber diese invasive Art ist zu einer Bedrohung für das Vieh im ganzen Land geworden. Da sie wie ein lebender Stacheldraht wirkt und Kühe, Schafe und andere Tiere daran hindert, wertvolle Wasserquellen zu erreichen, wird sie in den meisten Bundesstaaten als schädliches Unkraut eingestuft. Auch wenn sie für Hobbygärtner kein so großes Problem darstellt, ist die Bekämpfung der Schottischen Distel in Ihrem Garten wichtig im Kampf gegen diese lästige Pflanze. Obwohl sie jedem, der in einer ländlichen Gegend lebt, bekannt ist, stammt die Schottische Distel eigentlich aus Europa und Asien und wurde im 19. Jahrhundert als Zierpflanze verwendet. Die Gärtner von damals ahnten nicht, welche Probleme sie mit ihren hübschen Disteln auslösen würden. Die Anpassungsfähigkeit dieser Pflanze ist eines ihrer beängstigendsten Merkmale. So kann sich beispielsweise der Lebenszyklus der Schottischen Distel je nach Klima ändern, sodass sie in einem Gebiet einjährig ist, in anderen jedoch zweijährig oder kurzlebig mehrjährig. Die Schottische Distel lässt sich leicht identifizieren – ihre scharfkantigen, behaarten Blätter sind ein eindeutiges Erkennungsmerkmal. Die Blattrosetten können einen Durchmesser von bis zu 2 m erreichen und die Stängel werden 2 bis 2,5 m hoch. Die atemberaubenden, kugelförmigen violetten Blüten sind bei vielen beliebt, aber die Samen, die sie produzieren, können bis zu 20 Jahre im Boden überleben. Wenn man bedenkt, dass die Pflanzen bis zu 40.000 Samen produzieren, kann dies über einen langen Zeitraum zu einer ziemlich ernsthaften Plage führen.
Bekämpfung der Schottischen Distel
Auch wenn die Schottische Distel aufgrund der Informationen über sie als wahres Monster der Pflanzenwelt erscheint, lässt sie sich in kleinem Maßstab überraschend leicht bekämpfen, wie es typischerweise in Hausgärten der Fall ist. Ein paar Schottische Disteln sind kein großes Problem, aber wenn Sie sie abschneiden, sobald sie zu blühen beginnen, sollten Sie die Blüten verbrennen oder in Säcke stecken. Im Gegensatz zu den meisten Pflanzen können die Blüten der Schottischen Distel auch nach dem Abschneiden vom Stiel noch reife Samen produzieren. Der beste Zeitpunkt für die Bekämpfung der Schottischen Distel ist, wenn sie noch als Rosette am Boden wächst. Dann reicht es aus, sie gründlich mit Unkrautvernichter zu besprühen. Wenn Sie noch nicht bereit sind, Herbizide einzusetzen, oder wenn sich Ihre Schottischen Disteln in einem empfindlichen Bereich befinden, können Sie sie von Hand ausgraben. Tragen Sie dabei unbedingt dicke Handschuhe, um sich vor den scharfen Dornen zu schützen. Hinweis: Chemische Bekämpfungsmittel sollten nur als letztes Mittel eingesetzt werden, da biologische Methoden sicherer und wesentlich umweltfreundlicher sind.




