
Keine Pflanze hat so viele verschiedene Namen wie der Götterbaum (Ailanthus altissima). Wegen seines unangenehmen Geruchs wird er auch Stinkbaum, Stink-Sumach und Stink-Chun genannt. Was ist also der Götterbaum? Es handelt sich um einen importierten Baum, der sehr schnell wächst und begehrtere einheimische Bäume verdrängt. Man kann ihn durch Fällen, Verbrennen und den Einsatz von Herbiziden bekämpfen. Auch das Weiden von Rindern in den Wachstumsgebieten kann helfen. Lesen Sie weiter, um mehr über die Bekämpfung des Stinkbaums zu erfahren, einschließlich der Frage, wie man Götterbaum-Pflanzen abtötet.
Ist der Götterbaum ein Unkraut?
Sie fragen sich vielleicht: „Ist der Götterbaum ein Unkraut?“ Auch wenn die Definitionen von „Unkraut“ variieren, haben diese Bäume viele unkrautähnliche Eigenschaften. Sie wachsen schnell und verbreiten sich rasch durch Ausläufer und Samen. Sie erobern gestörte Flächen und verdrängen einheimische Bäume. Sie wachsen dort, wo sie unerwünscht sind, und sind schwer zu beseitigen. Obwohl die Lebensdauer von Götterbäumen nicht lang ist, dominieren diese Bäume einen Standort durch ihre unglaubliche Fähigkeit, wieder auszutreiben. Wenn man einen Baum fällt, treibt er sofort aus dem Stumpf wieder aus. Die neuen Triebe wachsen erstaunlich schnell, manchmal bis zu 4,5 m pro Jahr. Das macht die Bekämpfung von Götterbäumen sehr schwierig. Ausgewachsene Götterbäume bilden auch Wurzelausläufer. Diese Ausläufer erscheinen oft in einiger Entfernung vom Mutterbaum. Wenn ein Ausläufer einen guten Standort findet, entwickelt er sich schnell zu einem neuen Baum – mit einem Wachstum von bis zu 1,8 m pro Jahr. Wurzelausläufer sind in der Tat die wichtigste Verteidigungsstrategie des Götterbaums. Wenn Sie einen Baum beispielsweise mit Herbiziden besprühen, reagiert er darauf mit der Bildung einer Armee von Wurzelausläufern. Es ist nicht möglich, die Ausläufer auf einen Schlag zu beseitigen, da sie über mehrere Jahre hinweg nach einer Störung entstehen.
Bekämpfung von Götterbaum-Unkraut
Wenn Sie sich fragen, wie Sie den Götterbaum bekämpfen können, hängt die beste Methode vom Alter und Standort des Baumes ab. Wenn es sich um einen Sämling handelt, können Sie ihn mit den Wurzeln herausziehen. Achten Sie darauf, alle Wurzeln zu entfernen, da auch ein kleines Wurzelstück, das im Boden verbleibt, wieder austreiben wird. Man könnte meinen, dass das Fällen größerer Bäume effizient wäre, aber aufgrund der starken Austriebskraft und der Neigung zu Wurzelausläufern der Pflanze ist es sehr schwierig, den Götterbaum auf diese Weise zu bekämpfen.
Wie man den Götterbaum vernichtet
Angesichts der Schwierigkeit, Stinkbäume zu bekämpfen, fragen Sie sich vielleicht, wie man den Götterbaum töten kann. Wenn Sie die Bereiche vor dem Fällen beschatten können, ist dies hilfreich, da Saugnäpfe und Triebe im Schatten absterben. Das Fällen jüngerer Bäume ist effektiver als das Fällen ausgewachsener Bäume, da sie weniger Wurzeln haben, aus denen Triebe sprießen können. Wiederholtes Fällen – beispielsweise einmal im Monat mähen – ist ratsam, um die Pflanze und ihre Nachkommen zu beseitigen. Das Abbrennen des Bereichs zur Bekämpfung von Stinkbäumen hat die gleichen Nachteile wie das Fällen. Der Baum treibt weiterhin aus und bildet Wurzelausläufer. Das Ausbringen von Herbiziden tötet oft den oberirdischen Teil des Baumes ab, ist aber im Allgemeinen nicht wirksam, um Ausläufer und Triebe zu begrenzen oder zu beseitigen. Versuchen Sie stattdessen die „Hack-and-Squirt”-Methode, bei der Herbizide zur Bekämpfung von Götterbaum-Unkraut ausgebracht werden. Für die Hack-and-Squirt-Methode benötigen Sie eine scharfe Handaxt. Mit der Axt schlagen Sie eine Reihe von Schnitten in etwa gleicher Höhe rund um den Stamm. Geben Sie etwa 1 Milliliter konzentriertes Herbizid in jeden Schnitt. Von dort aus wird das Herbizid im gesamten Baum verteilt. Diese Methode zur Bekämpfung von Stinkbäumen ist in der Regel wirksam. Sie tötet den Baum ab und minimiert Triebe und Sprösslinge.




